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https://queer.de/?5267
  • 22. Juli 2006 14 1 Min.

Jerusalem (queer.de) - Die CSD-Organisatoren haben gestern die Parade des World Pride in Jerusalem abgesagt. Grund seien die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon, wodurch insbesondere die Sicherheit des CSD gefährdet sei. Das kulturelle Rahmenprogramm wie ein Film-Festival soll aber nach wie vor stattfinden. "Es ist nicht die Zeit für Festivitäten", so Hagai El-Ad vom Jerusalem Open House, das den "Welt-CSD" veranstaltet. "Wir denken, es ist weder verantwortungsvoll noch angebracht, unter diesen Umständen die Parade durchzuführen." Kurz zuvor hatte der radikale Rabbi Mosche Sternbuch den World Pride für den Waffengang im Libanon verantwortlich gemacht. Der CSD habe den Zorn der Muslime geweckt, so Sternbuch. In den letzten Wochen hatten jüdische, christliche und islamische Vertreter wiederholt gegen den World Pride protestiert und teilweise Gewalt angedroht (queer.de berichtete). Im letzten Jahr war die Veranstaltung schon einmal abgesagt worden, damals wegen des Abzuges der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 Axel BerlinAnonym
  • 22.07.2006, 23:51h
  • Ein Rebbe geht am Sabbat spazieren und sieht eine Geldbörse auf der Erde liegen. Ihn überkommen aber starke Zweifel, ob er mit dem Aufheben schon gegen die Sabbatruhe verstößt.
    Plötzlich fällt er auf die Knie und ruft laut aus "Danke, oh Herr, für dieses Wunder. Ringsum ist Sabbat, aber an dieser Stelle ist schon Montag."

    Mose Sternbuch, du alter Strohkopf, den lieben Gott und die Menschen, die sich nach Frieden sehen, kannst du nicht belügen.
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#2 wolfAnonym
  • 23.07.2006, 08:53h
  • mit tuntenparaden verdient die waffenlobby auch kein geld, da machen wir lieber einen niedlichen, kleinen krieg, ist ja auch viel lustiger. und so gottgefällig !
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#3 gerdAnonym
  • 23.07.2006, 12:08h
  • Die Entscheidung ist wegen der augenblicklichen Entwicklung im Libanon doch wohl als richtig einzustufen. Das Risiko eines Terroranschlages beim Umzug ist zu hoch.

    Im Nahen Osten ist einfach eine allgemein kritische Phase, da ist es besser auf grosse Demonstrationen zu verzichten und vielmehr "nur" das andere Programm ohne Umzug durchzuführen..
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