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- 25. Februar 2025, 16:39h 2 Min.
In Berlin-Kreuzberg kam es am Sonntagabend zu einem queerfeindlichen Angriff. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Dienstag.
Laut Polizeibericht erschien eine 26-jährige trans Frau zusammen mit einer 25 Jahre alten Begleiterin am Dienstagmittag auf der Wache eines Polizeiabschnitts, um Anzeige wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung zu erstatten. Dabei gaben die beiden Frauen an, dass ihnen nach dem Besuch eines Fitnessstudios in der Skalitzer Straße gegen 18 Uhr zwei Unbekannte gefolgt seien. Einer der Männer soll dann versucht haben, gegen den Schuh der 26-Jährigen zu treten, auf dem eine Regenbogenflagge abgebildet ist.
Die Unbekannten entfernten sich daraufhin zunächst. Die Frauen gaben jedoch an, den Männern kurze Zeit später am U-Bahnhof Kottbusser Tor wiederbegegnet zu sein. Die Unbekannten seien ihnen dann auf den Bahnsteig gefolgt, auf dem einer der beiden die Frauen angespuckt habe. Im Anschluss hätten sich die Männer vom Ort entfernt.
Wie bei Hasskriminalität üblich, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zu den beiden Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)















