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  • 26. Februar 2025, 18:33h 2 Min.

Grafik von der Webseite der Polizei

Die Ansprechstelle LSBT*IQ des Polizeipräsidiums Westhessen hat zusammen mit VelsPol Hessen e.V., dem queeren Netzwerk für Polizei, Justiz und Zoll, Tipps "zu sicherem Dating" und Prävention veröffentlicht, "um queer­feindlichen Straftaten zuvorzukommen".

Die Tipps richteten sich praktisch an alle Personen, so die Webseite, die tatsächlich recht allgemeine und kurze Tipps etwa zum Verhalten bei Gefahren in der Öffentlichkeit oder in Bars, Clubs und Sauen umfasst. Leicht ausführlicher geraten ist eine Passage zum Verhalten bei Notfällen als Betroffene oder Zeug*­innen.

Nähere Tipps gibt die Polizei zum Bereich Online/-App-Dating. Persönliche Informationen sollten etwa nicht mit Fremden geteilt und Privatsphäreeinstellungen regelmäßig überüft werden. "Für ein erstes Treffen bietet sich ein sicherer, öffentlicher Ort an (Café oder Restaurant)", so die Polizei. Eine vertraute Person sollte man am besten darüber informieren. "Die Person am Treffpunkt muss nicht so aussehen wie im Netz, es kann auch eine ganz andere Person sein. Durch ein Telefonat / Videochat vorab kann man sich ein besseres Bild von der Person machen und hat auch eine andere Erreichbarkeit als nur den Profilnamen".

Erst Mitte Januar hatte die Polizei im hessischen Main-Taunus-Kreis mehrere Jugendliche festgenommen, die mehrere queere Personen über Dating-Portale in Hinterhalte gelockt und ausgeraubt haben sollen (queer.de berichtete). Die örtliche Polizei bat mögliche weitere Betroffene, sich bei der regionalen Kriminalitätsinspektion in Sulzbach unter der Telefonnummer (06196) 2073-0 zu melden, und verwies dabei auch auf die 2010 eingerichtete Ansprechstelle LSBT*IQ des Polizeipräsidiums Westhessen. (cw/pm)

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