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- 25. Juli 2006 1 Min.
Columbus (queer.de) - Der republikanische Kandidat für den Posten des Gouverneurs von Ohio hat Schwule mit Brandstiftern und Kleptomanen verglichen. In einem Interview sagte Ken Blackwell, der ehemalige Bürgermeister von Cincinnati: "Ich denke, Homosexualität beruht auf freier Entscheidung. Man kann es sich aussuchen, deswegen kann man es auch verändern. Ich glaube auch, dass Homosexualität eine Verstoß gegen Gottes Gesetz ist, gegen Gottes Wille", so der 58-Jährige. "Es bleibt uns überlassen, ob wir eine gute oder eine schlechte Entscheidung in unserer Lebensführung treffen. Es ist nur unsere Erwartungshaltung, dass das genetische Material eher jemandem zum Brandstifter oder zum Kleptomanen macht. Aber können sich diese Menschen ändern? Ja, natürlich." Die Homo-Gruppe "Equality Ohio" hat Blackwell für seine Äußerungen scharf kritisiert: "Wir rufen Blackwell auf, diese inakzeptablen Kommentare zurückzuziehen und sich dafür zu entschuldigen, Lesben, Schwule und Transsexuelle mit gemeinen Kriminellen zu vergleichen." Blackwell war 2004 einer der Initiatoren einer Verfassungsänderung, die Homo-Ehen in Ohio untersagte. Er tritt bei den Gouverneurswahlen im November gegen den Demokraten Ted Strickland an. Derzeit liegt Blackwell Umfragen zufolge klar hinter Strickland. (dk)














