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- 25. Juli 2006 2 Min.
Ein Junge aus einer englischen Industriestadt sagt, es ist gerade viel zu heiß für die traditionelle Schuluniform - er will einen Rock tragen.
Von Carsten Weidemann
Billy White aus Sheffield hat das Klima der vergangenen Wochen nicht gut getan. Auch im regenverwöhnten England lacht die Sonne ohne Unterbrechung vom Himmel. Darum will er fortan mit einem Rock in die Schule kommen. Er fühlt sich diskriminiert: Die Schuluniform von Mädels ist viel leichter und luftdurchlässiger als die der Jungs.
"Billy fühlt sich diskriminiert in diesen heißen Tagen", so seine Mutter Jane zu "Sheffield Today". "Ihn hat das schon seit einer Weile gewurmt. Warum dürfen Jungs denn keine kurzen Hosen tragen, Mädels dafür kurze Röcke?".
Der kecke Bursche hat seine Wünsche der Schulleitung mitgeteilt - allerdings haben die ihn eher ausgelacht als ernst genommen. Also hat sich Billy eine Uniform von einer Freundin geliehen und ist so in die Schule gegangen. "Ein paar Leute haben dumme Kommentare abgegeben, aber es war okay. Ich fühlte mich viel besser als zuvor", erklärt Billy lässig. Die Schule ließ ihn wissen, doch bitte mit seinem Protest aufzuhören, aber der 13-Jährige will weitermachen. Die Lokalnachrichten interessieren sich bereits brennend für diesen Fall - schließlich ist ja Sommerloch. Er will nun Lehrer und Mitschüler dazu überreden, auch mal in einen Rock zu schlüpfen - bislang allerdings erfolglos.
26. Juli 2006















Die Hitze scheint ihm auf jeden Fall wirklich nicht gut zu tun....