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Symbolbild für einen Polizeieinsatz (Bild: Ivan Lopatin / Unsplash)

Laut einer Meldung der Berliner Polizei wurden am Montagnachmittag Einsatzkräfte wegen eines randalierenden Mannes nach Spandau gerufen. Nach ersten Erkenntnissen soll der 39-Jährige gegen 15.30 Uhr an der Bushaltestelle Rathaus Spandau mit einem Fuß gegen eine geschlossene Bustür getreten und umstehende Personen angebrüllt haben.

Ein 42-jähriger Mann habe ihn daraufhin aufgefordert, dies zu unterlassen. Der Tatverdächtige habe sein Gegenüber in der Folge fremdenfeindlich beleidigt und bedroht. Ferner habe er auch versucht, den 42-Jährigen zu schlagen, jedoch nicht getroffen. Der Angegriffene habe daraufhin seinerseits nach dem Angreifer geschlagen, wodurch dieser eine Rötung im Gesicht erlitt. Anschließend soll sich der 39-Jährige einem 58-jährigen Mann zugewendet, diesen beleidigt und ihm ins Gesicht gespuckt haben. Als der Ältere ihn daraufhin ansprach, soll der Tatverdächtige ihm zwei Mal mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.

Gegenüber den Einsatzkräften habe sich der Mann dann noch mehrfach homophob geäußert. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle habe bei ihm einen Wert von 1,48 Promille ergeben, so die Polizei.

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Wegen eines offenen Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Potsdam wurde der Tatverdächtige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Der 58-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 42-Jährige bedurfte keiner ärztlichen Behandlung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen, wie es bei Taten mit fremdenfeindlichen oder queerfeindlichen Hintergründen üblich ist.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über Taten mit queerfeindlichen Hintergründen, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)

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