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- 26. Juli 2006 1 Min.
Wellington (queer.de) - Eine in Neuseeland durchgeführte Studie zeigt, dass Hausärzte und Arzthelfer eher negativ auf Lesben als auf Schwule reagieren. Forscher der Massey University haben 2.269 Schwule, Lesben und Bisexuelle befragt, wie offen sie mit ihrer sexuellen Orientierung gegenüber dem medizinischen Personal sind und welche Reaktionen sie erhalten haben. Demnach sind sich 72 Prozent der Frauen und 65 Prozent der Männer ihrem Hausarzt gegenüber geoutet. Von ihnen berichteten 22 Prozent der weiblichen Befragten, dass ihr Doktor beim Coming-out mit Unbehagen reagiert habe - bei den Männern waren es nur 14 Prozent. 43 Prozent der Männer sagten ferner, dass das Wissen des Arztes um die sexuelle Orientierung die Gesundheitsversorgung positiv beeinflusst habe. Bei den Frauen waren es nur 28 Prozent. Dagegen meinten fünf Prozent der weiblichen Befragten, die Enthüllung habe ihnen geschadet - doppelt so viele als bei den Männern. "Es ist wichtig, dass die Hausärzte von der Sexualität ihrer Patienten wissen. Andernfalls sind negative Auswirkungen auf die Patienten zu befürchten", so Stephen Neville von der Massey University, einer der Studienleiter. "Zum Beispiel haben schwule, lesbische oder bisexuelle Menschen ein höheres Risiko, Selbstmord zu begehen oder an Depressionen zu leiden." Die Ergebnisse werden im britischen "Journal of Advanced Nursing" veröffentlicht. (dk)
Links zum Thema:
» Ergebnisse der Studie (auf Englisch)















Und etwa bei meiner Hepatitis-Impfung hab ich entgegen seinem Standpunkt halt gemeint ich will sie haben und fertig, bin ja mündiger Patient :-)