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Trauer um Rosenstolz-Sängerin: "Für die queere Community war AnNa eine Ikone"
Der Tod von AnNa R. hat viele Menschen schockiert. Unterdessen hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Anna R. starb am Sonntag völlig überraschend (Bild: IMAGO / Future Image)
- 18. März 2025, 11:14h 2 Min.
Nach dem Tod der Rosenstolz-Sängerin Anna R. zeigen sich Fans schockiert. Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) erklärte etwa am Montagnachmittag auf Facebook, der Tod treffe viele Menschen ins Herz. "Sie hat uns mit ihrer Musik bewegt, getröstet und gestärkt", so Roth. "AnNa R. hat uns mit ihrer Kunst gezeigt, dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht, dass man weitermachen muss, egal wie dunkel es manchmal ist. Ihre Stimme war voller Kraft, voller Sehnsucht, voller Leben. Ihre Musik bleibt – und mit ihr die Erinnerungen an ihre unnachahmliche Präsenz, ihre Leidenschaft, ihre Energie."
Die Nachricht vom plötzlichen Tod von AnNa R., dieser einzigartigen, unvergleichlichen Stimme von Rosenstolz, trifft...
Posted by Claudia Roth on Monday, March 17, 2025
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Der frühere linke Berliner Kultursenator Klaus Lederer berichtete davon, dass Anna R. seine Nachbarin gewesen sei und unter ihm gewohnt habe: "Sie hat den Sound geliefert, in dem ich mich als 'Jungschwuppe' wiedergefunden habe. Auch, als meine Beziehung krachte. Ich habe das immer wieder gehört und es war, was ich empfand. Auch wenn ich mit ihm immer noch zusammen bin: Anna, du bist nicht mehr. Es ist ein verdammter Jammer."
Anna war meine Nachbarin, sie wohnte unter mir. Sie hat den Sound geliefert, in dem ich mich als "Jungschwuppe"...
Posted by Klaus Lederer on Monday, March 17, 2025
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Der grüne NRW-Landtagsabgeordnete Arndt Klocke ergänzte: "Ihre Songs und ihre Musik waren für mich Halt, Inspiration und Mutquelle", so der Ehemann des Queerbeauftragten Sven Lehmann. An Rosenstolz gerichtet schrieb er: "Ihr ward eine queere Band, bevor es diesen Begriff überhaupt gab."
Polizei hat Todesermittlungsverfahren eingeleitet
Der Tod von Anna R. war am Montag auf der Instagram-Seite der Sängerin bekanntgegeben worden. Inzwischen hat sich die Polizei mit dem Fall befasst. Eingeleitet wurde ein offizielles Todesermittlungsverfahren, sagte ein Polizeisprecher. Damit solle geklärt werden, woran Anna R. starb. Üblicherweise gehört dazu auch eine Obduktion der Leiche.
Anna R. wurde demnach am Sonntagabend in ihrer Wohnung in Berlin-Friedrichshain tot gefunden. Die Polizei wurde am Montagmorgen informiert, so der Sprecher. Am Dienstag sollte die Staatsanwaltschaft Berlin das Verfahren dazu übernehmen und auch Auskünfte erteilen.
AnNa R. wurde als Andrea Rosenbaum geboren. Zusammen mit Peter Plate bildete sie seit 1991 das Pop-Duo Rosenstolz, das mit Hits wie "Liebe ist alles", "Es könnt' ein Anfang sein" und "Ich bin ich" große Erfolge feierte. Bis zu ihrer als "Pause" deklarierten Trennung im Jahr 2012 veröffentlichten die beiden zwölf Studioalben, von denen fünf die Spitzenposition der deutschen Charts erreichten. (cw/dpa/spot)














