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Angebot aus dem Gefängnis

Joe Exotic appelliert an Trump: Wenn du mich freilässt, sparst du Geld

Donald Trump will Geld sparen – und Joe Exotic bietet ihm dabei Hilfe an. Der Präsident müsse ihn nur freilassen und dann klingle die Kasse.


Joe Exotic (re.) will mit seinem Verlobten Jorge Marquez in den mexikanischen Sonnenuntergang fahren – und Donald Trump soll dabei helfen (Bild: JoeExoticOfficial.com)

  • 19. März 2025, 12:45h 3 Min.

Joe Exotic hat seine Hoffnung auf Donald Trump noch nicht aufgegeben: Der Star der Netflix-Dokumentation "Tiger King", der seit 2019 wegen versuchten Mordes an seiner Erzfeindin Carole Baskin sowie Verstößen gegen Tierschutzgesetze eine 21-jährige Haftstrafe absitzt, appelliert nun an den US-Präsidenten, ihn zu begnadigen. Dabei versuchte der Insasse, die Sparpläne Trumps als Argument für seine Freilassung zu nutzen.

Konkret veröffentlichte Exotic veröffentlichte am Dienstag auf X (vormals Twitter) ein Bild von ihm und seinem Verlobten, dem Mexikaner Jorge Marquez. Die beiden hatten sich hinter Gittern kennengelernt (queer.de berichtete). Marquez sitzt wegen illegalen Aufenthalts in den USA im Bundesgefängis.

In dem Social-Media-Beitrag macht Exotic Trump ein Angebot: "Du könntest ihn irgendwann deportieren, aber wenn du micht gehen lässt, gehen wir beide nach Mexiko. Das wird dir die Kosten für die Deportation sparen und ihm ermöglichen, sich um mich zu kümmern." In einem weiteren Tweet bezifferte er die angeblichen Einsparungen durch diese Aktion auf 1,4 Millionen Dollar. Ferner erklärte Exotic zu seiner Beziehung: "Was auch immer passiert, er ist mein Mann und wir werden uns nie im Stich lassen. Diese Verbindung ist so stark."

Exotic umgarnt den Präsidenten

Auch sonst versucht Exotic auf X, dem Präsidenten nach dem Munde zu reden. In einem Tweet schrieb er etwa: "Ich hätte als Biden geboren worden sein sollen. Dann hätte ich Meth und Crack rauchen und in Pornos auftreten können, keine Steuern zahlen müssen und bei Kauf einer Waffe lügen können. Stattdessen bin ich arm geboren worden und hinter Gittern, weil ich Baby-Tiger gestreichelt habe."

Damit spielt Exotic auf Hunter Biden, den Sohn von US-Präsident Joe Biden, an. Der jetzt 55-Jährige, der mit Drogenproblemen immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hatte, war in den letzten Jahren für die Republikaner zum Sündenbock geworden, obwohl er nicht in der Regierung seines Vaters vertreten war. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit begnadigte Joe Biden seinen Sohn, weil Hunter "auf ungerechte Weise vor Gericht gestellt" worden sei. Noch immer spielt Hunter Biden eine Rolle in der Trump-Propaganda: Erst am Montag kündigte der gegenwärtige Präsident an, Hunter Biden den Secret-Service-Schutz zu entziehen.

Bereits in Trumps letzter Amtszeit hatte Exotic den Präsidenten um eine Begnadigung gebeten. Im April 2020 sagte Trump sogar, er werde sich das Gesuch ansehen (queer.de berichtete). Als die Amtszeit dann im Januar 2021 ohne Begnadigung zu Ende ging, lamentierte Exotic: "Ich war zu unschuldig und zu SCHWUL, um eine Begnadigung durch Trump zu verdienen" (queer.de berichtete). (dk)

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