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Öffentlicher Liebesentzug

Zu transfreundlich: J.K. Rowling stichelt gegen "Harry Potter"-Stars

J.K. Rowling macht aus ihrer Abneigung gegen trans Menschen kein Geheimnis. Die Stars ihrer "Harry Potter"-Reihe haben dagegen deutlich gemacht, dass sie diese Vorurteile verabscheuen. Und das wurmt die Autorin offenbar sehr.


J.K. Rowling ist nicht gut auf ihre ehemaligen Kinderstars zu sprechen (Bild: Daniel Ogren / wikipedia / Universal Studios)
  • 20. März 2025, 11:50h 2 Min.

Die britische Schriftstellerin J.K. Rowling hat in einem Beitrag in sozialen Medien die drei Hauptdarsteller*innen ihrer achtteiligen "Harry Potter"-Kinoreihe kritisiert. Die 59-Jährige spielte damit offenbar darauf an, dass Daniel Radcliffe (Harry Potter), Emma Watson (Hermine Granger) und Rupert Grint (Ron Weasly) wiederholt die Transfeindlichkeit Rowlings kritisiert hatten.

Konkret antwortete die Autorin am Mittwoch bei X (vormals Twitter) auf das Posting "Welche Schauspielerin oder welcher Schauspieler hat ein Film für euch ruiniert?" mit den Worten: "Dreimal dürft ihr raten. Sorry, das war zu verlockend." Dazu setzte sie drei lachende Emojis.



Die Namen der drei Schauspieler*innen nannte Rowling dabei nicht, allerdings schien auf X wenig Zweifel daran zu bestehen, auf wen sie sich bezog.

Widerspruch gegen Rowlings Kreuzzug gegen trans Menschen

Radcliffe, Watson und Grint spielten die drei Hauptfiguren zwischen 2001 und 2011. Als Rowling im Jahr 2020 in sozialen Medien eine Kampagne gegen trans Menschen begann, stellten sich die drei Stars gegen sie. Radcliffe erklärte etwa: "Trans Frauen sind Frauen. Jede Äußerung, die dem widerspricht, löscht die Identität und Würde von trans Menschen aus und widerspricht den Vorgaben von Gesundheitsexperten, die viel mehr Sachverstand bei diesem Thema haben als Jo [Rowling] oder ich."

Rowling hatte in den letzten Jahren die Existenz von trans Menschen angezweifelt und trans Frauen etwa als "Männer" oder "Verbrecher" verunglimpft, eine trans Paralympionikin bezeichnete sie letztes Jahr als "Betrüger". Zuletzt stellte sie sich hinter US-Präsident Donald Trump und warf "Linken" vor, wegen ihrer transfreundlichen Politik "Frauen- und Mädchenrechte" vernichten zu wollen (queer.de berichtete). (dk)