Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?5311
  • 28. Juli 2006 13 1 Min.

London (queer.de) - Britische Schwule verdienen weniger und sind eher arbeitslos als heterosexuelle Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Centre for Economic Development. Demnach liegt das Gehalt von Männern in gleichgeschlechtlichen Beziehungen sechs Prozent unter dem von Männern, die mit einer Frau liiert sind. Außerdem ist für Schwule die Wahrscheinlichkeit, keinen Job zu haben, drei Prozent höher. Auch neue Antidiskriminierungsrichtlinien hätten an dieser Ungleichbehandlung nichts geändert. Dagegen verdienen Frauen in einer lesbischen Beziehung elf Prozent mehr als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossinnen und sind mit zwölf Prozent höherer Wahrscheinlichkeit nicht arbeitslos. Die Benachteiligung Schwuler ist der Studie zufolge am kleinsten, wenn sie über 40 Jahre alt sind und als Staatsbedienstete ihre Brötchen verdienen. Zudem fand die Studie heraus, dass Homo-Paare in der Regel eine bessere Ausbildung haben und mit höherer Wahrscheinlichkeit in der Hauptstadt London leben. Beim Einkommensungleichgewicht kamen andere Studien allerdings zu einem entgegengesetzten Ergebnis: So wollte die Untersuchung eines britischen Homo-Marketingunternehmens Anfang des Jahres noch herausgefunden haben, dass Schwule 40 Prozent mehr verdienen als ihre heterosexuellen Kollegen (queer.de berichtete). Der Unterschied in der neuen Studie liegt allerdings auch darin, dass die Forscher die Variablen Alter, Bildung, Rasse und Wohnort herausrechneten. (dk)

-w-

#1 JensAnonym
  • 28.07.2006, 15:47h
  • Diese Untersuchung entspricht den Tatsachen und ist in logischen Fakten begründet.

    Arbeitgeber die halbwegs soziale Verantwortung haben kündigen wenn überhaupt erstmal alleinstehende und Partner ohne Kinder.

    Das Gehaltsgefälle ist auch logisch da es meistens als Verheiratetes Paar andere Steuerklassen gibt. Ich bin mir sicher das das Ergebnis bei hetrosexuellen männlichen Singels genau so ausschaut.

    Das berühmte "Vorurteil" das Schwule mehr Geld verdienen als Hetros ist auch Blödsinn sie haben lediglich mehr Geld zur Verfügung und geben es auch entsprechend aus. Ob ich als Familienvater 3.300,- € für 4 Personen habe oder als schwuler Single 2.800,- € der Kostenapperat ist ja ein ganz anderer und entsprechend mehr freies Geld ist vorhanden.
  • Direktlink »
#2 seb1983
  • 28.07.2006, 16:05h
  • Da haben wir mal wieder ein Thema, das einer Diplomarbeit würdig wäre, in 20 Zeilen verpackt.....

    zum Steuervorteil: gilt doch in Gb meines Wissens mit der Eheöffnung auch für (verheiratete) Homopaare

    Und die oben zitierte alte Studie sagt ja nicht ein höheres frei verfügbares Einkommen, sondern dass "Schwule 40% mehr verdienen", was ja, sorry, nur völliger Schwachsinn sein kann.

    Und die Variablen Wohnort bildung etc wurden rausgerechnet.... nach welcher Methode? wie ist man da vorgegangen? ist das überhaupt fundiert? was hat man rausgerechnet was dringelassen???

    Am Ende kommt eine Aussage raus die man unters Volk streuen kann aber der Informationsgehalt scheint doch eher dürftig zu sein.
  • Direktlink »
#3 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 28.07.2006, 16:06h
  • @1: Genau die studie ist faktisch gut begründet und wird dadurch eh nicht richtiger! Ich finde diese Studien sowieso überflüssig und für Deutschland uninteressant!

    Wer , was , wie und warum ist das so, kann man doch gar nicht in einer Studier herausfiltern! Wer besser ausgebildet, hat bessere Chancen zumindest behauptet man das in Deutschland und bekäme durch eine bessere Stelle und würde mehr verdienen! Das würde die englische Studi wiedesprechen. Ausserdem sind Homopaare und Heteropaare die nicht verheiratet sind steuerlich gleich, was bedeutet, daß nur der tatsächliche Vergleich zählt. So hinkt jede Studie , so gut sie auch sein mag der wirklichkeit hinterher!

    Übrigens das durchschnittliche Einkommen eines Deutschen liegt bei 1650 euro netto. Das ist faktisch gut gerechnet, allerdings trotzdem grober Unfug:-)!
  • Direktlink »