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- 31. Juli 2006 1 Min.
Montréal (queer.de) - Der konservative kanadische Premierminister Stephen Harper muss herbe Kritik einstecken, weil er nicht die Outgames in Montréal besucht. Sängerin k.d. lang, die am Samstag vor 40.000 Menschen bei der Eröffnungsfeier der Spiele aufgetreten war, erklärte in einer Pressekonferenz: "Es ist traurig, dass der Regierungschefs eines Landes, das zu den tolerantesten weltweit gehört, sich dafür entscheidet, Intoleranz zu unterstützen." Ein Sprecher des Premierministers erklärte, Harper erhalte viele Anfragen und könne nicht überall sein. Dagegen werden der Premierminister der Provinz Québec sowie der Chef der oppositionellen liberalen Partei bei den Spielen auftreten. Bei der Eröffnungsfeier schickte auch Lokalmatadorin Céline Dion eine Videobotschaft. Die Show wurde landesweit im französischsprachigen Programm der öffentlich-rechtlichen CBC übertragen.
Sportlern aus Kamerun Visa verweigert
Kritik gab es auch an der Entscheidung der kanadischen Regierung, einer von den Outgames gesponserten Delegation aus Kamerun keine Einreisevisa auszustellen. Als Grund nannten die Behörden, dass die Sportler keinen Nachweis über eine Beschäftigung in ihrem Heimatland eingereicht hätten, wie es das kanadische Gesetz verlangt. In Kamerun wird Homosexualität mit Gefängnisstrafen geahndet. Menschenrechtsorganisationen berichten, dass es für Schwule äußerst schwierig ist, einen Arbeitsplatz zu bekommen. (dk)
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auch wenn eine Sache rechtmäßig stattfindet und wirtschaftlich bedeutsam ist, können sie ihre Ideologie nicht ablegen.
Hier geht es nicht um die Frage, ob Homos heiraten dürfen oder nicht, hier geht es einfach um ein sportliches Highlight und einen touristischen Anziehungspunkt. Aber nur, weil es da um Schwule und Lesben geht, geht er nicht dahin!
Die ewiggestrigen Konservativen dieser Welt sind totalitäre Undemokraten. Sie richten sich nur nach ihrer eigenen Gesinnung und würden am liebsten absolutistisch die Welt regieren um ihre Ideologie zu erzwingen.