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- 01. August 2006 2 Min.
Los Angeles (queer.de) - Die umstrittene Journalistin, Buchautorin und Rechtsanwältin Ann Coulter (44) hat in einem Interview gesagt, der ehemalige Präsident der USA Bill Clinton wäre latent homosexuell. Diese Aussage machte sie in der CNBC-Sendung "The Big Idea With Donny Deutsch". Auf die Feststellung des Moderators Deutsch, dass viele Frauen Clinton attraktiv fänden, meinte Coulter, der Ex-Präsident trage insbesondere wegen seiner zügellosen Promiskuität homosexuelle Züge. "Ich denke, er versteckt seine Homosexualität nicht vollständig. Ich weiß nicht, ob Sie den Starr-Report gelesen haben. Ich habe ihn wie viele meiner Freunde förmlich aufgesogen, viele Stellen kenne ich auswendig. Das war wie ein Drehbuch mit Dialogen für einen Pornofilm", so Coulter. Der Starr-Report ist der Bericht von Sonderermittler Kenneth Starr, der von den Republikanern gegen Clinton angesetzt wurde. Wegen ihrer teilweise absichtlich beleidigenden Polemiken gegen amerikanische Linksliberale und deren politische Ideen ist Coulter in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten. Sie wurde besonders für eine Äußerung über den 11. September 2001 kritisiert. Dabei verglich sie Araber, die im Fernsehen in fröhlicher Stimmung auf den Straßen zu sehen gewesen waren, mit den Attentätern und schrieb: "Wir wissen, wer diese mörderischen Verrückten sind. Es sind diejenigen, die jetzt jubeln und tanzen. Wir sollten in ihre Länder einfallen, ihre Führer töten, und sie zum Christentum bekehren" ("New York Observer" einen Tag nach den Anschlägen, 2001). Dies wurde als allgemeiner Aufruf zum Angriff auf die arabische Welt gewertet. (jg)
Links zum Thema:
» Offizielle Ann-Coulter-Homepage













