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  • 03. August 2006 9 2 Min.

London (queer.de) - Auf einer Liste des "Q"-Magazins mit den schlimmsten Peinlichkeiten der Pop-Geschichte haben es auch zwei Homo-Hymnen geschafft. So ergatterten "Don’t Stop Movin’" von S Club 7 und Gloria Gaynors "I Will Survive" einen Platz in der unrühmlichen Top-Ten (Rang drei und zehn). "Don’t Stop Movin’" von S Club 7 erreichte 2001 Platz eins der englischen Charts und wird in englischen Gay-Clubs gerne als Anheizer genutzt, um die Jungs auf die Tanzfläche zu locken. Dabei imitieren die Engländer gerne die Michael-Jackson-artigen Bewegungen von Bandmitglied Bradley. "I Will Survive", ursprünglich die B-Seite der Single Gloria Gaynor Single "Substitute", stand 1979 auf Platz eins der Charts in Großbritannien und den USA. Tausende Drag-Queens weltweit führen den Karaoke-Favoriten und Frauenemanzipationsklassiker noch auf. Über den Thron der "peinlichen Top-Ten" darf sich Jeff Lynnes Electric Light Orchestra (ELO) mit "Livin’ Thing" freuen. Auf dem zweiten Platz landeten die Rocker von Boston mit "More Than A Feeling". Englands größtes Musik-Magazin "Q" empfahl seinen Lesern trotz aller Geschmackssünden, zu jeglichen musikalischen Vorlieben zu stehen. Auch ELO bekam trotz "überdrehter Einleitung" und der Verwendung von Flamenco-Gitarren für "Livin' Thing" letztlich doch das verdiente Lob. "Es ist in Ordnung, diese Platten zu lieben", so das Blatt. Weitere Titel unter den Top Ten sind "Cold as Ice " von Foreigner und "Whatever You Want" von Status Quo. (jg)

-w-

#1 seb1983
  • 03.08.2006, 16:24h
  • Extra Homo Charts aufzustellen finde ich ohnehin schwachsinnig.

    Bei angeblichen Homocharts wie " i will survive" oder noch schlimmer "er gehört zu mir" wackelt bei uns zwar die 50+ Generation fröhlich hin und her, der Rest der Meschheit braucht mindesten 2 Promille...
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#2 MichaAnonym
  • 04.08.2006, 20:13h
  • Ach Gott, diese ganzen Ranking-Hitparaden. Hätte man anstelle der schlimmsten Peinlichkeiten der Popgeschichte nach den Meilensteinen der Popmusik gefragt wären mit Sicherheit ebenfalls "Homo-Hits" mit drin gewesen. Das sieht man ja bei den unsäglichen Sendungen auf Pro Sieben, wie die besten/nervigsten/schlechtesten Songs/Deutschen/Schauspieler usw. usf. Der gleiche Song wird in der einen Sendung als nervig in der anderen Sendung als gut reingewählt.
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#3 DavidAnonym
  • 04.08.2006, 23:13h
  • Also wirklich... was ist denn bitteschön mit diesen ganzen nervigen Ballermann-Sommerhits, die kurze Zeit später keiner mehr hören will??? Oder die unsäglichen neu "aufgenommenen" mit Technobeat unterlegten Cover-Versionen?
    Sind die etwa nicht schlecht genug? Oder einfach zu schnell ZURECHT vergessen, um noch nicht mal als "schlecht" bezeichnet werden zu können???
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