Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?53485
  • 6. Mai 2025, 12:05h 2 Min.

Diana Ross in einem Bild aus dem Jahr 2022 (Bild: Raph_PH / wikipedia)

Disco-Ikone Diana Ross (81, "I'm Coming out") hat bei der Met Gala 2025 ein spektakuläres Comeback auf dem blauen Teppich des wichtigsten Mode-Events des Jahres gefeiert. In Begleitung ihres Sohnes Evan Ross (36) schritt sie in einer glitzernden Robe, die vor allem durch ihre sehr lange Schleppe die Blicke auf sich zog, über die Stufen des Metropolian Museums of Modern Art in New York. Hinter ihr ein Team von Helfer*­innen, die sie dabei unterstützten, die 5,5 Meter lange Schleppe richtig aufzufächern.

Das Couture-Outfit stammt laut "Vanity Fair" aus den Händen des nigerianischen Designers Ugo Mozie in Zusammenarbeit mit ihrem Sohn. Das prächtige weiße Kleid war über und über mit Kristallen, Perlen und Federn besetzt. In einem Interview verriet Ross, dass sie erst gar nicht geplant habe, die Met Gala in diesem Jahr zu besuchen. "Das war nicht der Plan! Alles geschah im letzten Moment", so Ross. "Mein Sohn hat mich überredet, weil ich gerade auf Tournee bin. Er sagte: 'Mama, du musst hingehen!"

/ BritishVogue
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Außerdem erzählte sie, dass die Schleppe nicht nur ein spektakulärer Hingucker sei, sondern auch eine emotionale Bedeutung für sie habe. "Auf die Schleppe sind die Namen all meiner Kinder und meiner acht Enkelkinder gestickt." Zu den gestickten Namen gehören die ihrer eigenen Kinder – Rhonda, Tracee, Chudney, Ross und Evan – sowie die ihrer acht Enkelkinder Raif, Callaway, Everlee, Leif, Indigo, Jagger, Bronx und Ziggy. Dem fügte Diana Ross noch hinzu, dass vor allem der zum Look gehörende Hut eine Herausforderung für sie sei: "Ich musste mit dem Hut sehr vorsichtig sein, weil mein Kopf ziemlich groß ist."

Das wichtigste Event der Modebranche findet jedes Jahr am ersten Montag im Mai im Metropolitan Museum of Art in New York City statt. Die Mode-Oscars, wie die Veranstaltung auch genannt wird, konzentrierten sich dieses Jahr auf Herrenmode und die Farbe Schwarz. In der neuen Ausstellung des Museums werden, inspiriert von Monica L. Millers Buch "Slaves to Fashion: Black Dandyism and the Styling of Black Diasporic Identity", Kleidungsstücke, Gemälde oder Fotografien gezeigt, die den Stil des Schwarzen Dandyismus vom 18. Jahrhundert bis heute zeigen. (spot/cw)