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Wegen dem Effzeh...
Kommentator Thorsten Schorn will gleich nach dem ESC aus Basel abreisen
- 8. Mai 2025, 09:28h 2 Min.

Thorsten Schorn will ESC-Glitzer und Fußball-Ekstase an einem Wochenende erleben (Bild: Superbass / wikipedia)
Der deutsche ESC-Kommentator Thorsten Schorn will nach dem Eurovision Song Contest am 17. Mai in der Schweiz schon recht früh wieder abreisen. Grund ist seine Fußballleidenschaft, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte.
"Ich plane, nach dem ESC-Finale schon am nächsten Tag recht früh mit dem Zug zurück nach Köln zu fahren. Da findet nämlich das letzte Heimspiel des 1. FC Köln mit hoffentlich anschließender Aufstiegsfeier statt", sagte Schorn, der sich 2014 als schwul geoutet hatte (queer.de berichtete). "Als Dauerkarteninhaber möchte ich das natürlich nicht verpassen."
Der 1. FC Köln kämpft aktuell um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Momentan rangiert der Club, von Fans auch gern einfach "Effzeh" genannt, auf dem zweiten Rang der 2. Bundesliga, was für den Aufstieg reichen würde. Die Leistungen waren zuletzt allerdings ziemlich mau, weshalb Trainer Gerhard Struber durch Friedhelm Funkel ersetzt wurde.
Es könnte ein Luxusproblem werden
In seinem letzten Heimspiel der Saison spielt der 1. FC Köln am 18. Mai um 15:30 Uhr im Müngersdorfer Stadion gegen den 1. FC Kaiserslautern. Am Abend zuvor steigt in Basel das Finale des Eurovision Song Contests, bei dem Deutschland mit dem Geschwister-Duo Abor & Tynna mit "Baller" auf eine gute Platzierung hofft. Moderator Stefan Raab, der das Duo maßgeblich mit ausgewählt hat, hat den Sieg als Ziel ausgegeben. Tatsächlich ist der Song erfolgreich: Auf Google wird nur ein ESC-Beitrag häufiger gesucht als "Baller". Allerdings sehen die Wettbüros das Duo eher im unteren Mittelfeld (queer.de berichtete).
Sollten Abor & Tynna ebenso wie der 1. FC Köln über sich hinauswachsen, könnte Schorn im Optimalfall also innerhalb weniger Stunden zwei Feierlichkeiten erleben. Er scheint sich über diese Möglichkeit auch schon Gedanken gemacht zu haben. "Wenn Stefan Raab, der ja ebenfalls bekennender FC-Fan ist, eine Party zum ESC-Sieg schmeißen will, ist dieser Terminkonflikt ein echtes Luxusproblem", sagte er. (dpa/cw)













