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Fünf Acts ausgesiebt

Erstes ESC-Halbfinale: Red Sebastian überraschend ausgeschieden

Das erste Halbfinale des diesjährigen ESC ist über die Bühne gegangen: Im ersten Halbfinale gab es bereits einige Überraschungen.


Red Sebastian schaffte es nicht in die nächste Runde (Bild: EBU / Sarah Louise Bennett)
  • 14. Mai 2025, 08:11h 2 Min.

Aus 15 mach 10: Beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest am Dienstagabend in Basel mussten einige Acts erfahren, dass sie in der großen Abschlussshow am Samstag nicht dabei sind. Dabei traf es auch die schwulen Sänger Red Sebastian aus Belgien und Marko Bošnjak aus Kroatien. Besonders für Sebastian dürfte die Enttäuschung groß sein, galt er doch bei den Wettbüros vor dem Wettbewerb noch als Top-Five-Anwärter – im Finale wohlgemerkt (queer.de berichtete). Zudem feierte er just am Tag dieser Show seinen 26. Geburtstag.

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In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Red Sebastian gefasst über sein frühes Aus: "Ich bin wirklich stolz auf mich und meine Performance, das ist genau das, was ich der ganzen Welt zeigen wollte. Manchmal kann man eben nicht erklären, warum Dinge nicht so ablaufen, wie wir uns das vorstellen."

/ EurovisionNewZ
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Vor allem Schwedens Sauna-Hymne "Bara bada bastu" von KAJ zählte zu den favorisierten Acts – und schaffte es auch in die nächste Runde. Zu den Finalist*innen zählt auch ein hyperaktives Boyband-Duo aus Island, eine Xena-Fantasie aus Polen und eine Art "Schland o Schland"-Song für Italiener*innen aus San Marino.

Das sind die Finalist*innen im Überblick:

• Norwegen: Kyle Alessandro mit "Lighter"
• Albanien: Shkodra Elektronike mit "Zjerm"
• Schweden: KAJ mit "Bara bada bastu"
• Island: VÆB mit "Róa"
• Niederlande: Claude mit "C'est La Vie"
• Polen : Justyna Steczkowska mit "Gaja"
• San Marino: Gabry Ponte mit "Tutta l'Italia"
• Estland: Tommy Cash mit "Espresso Macchiato"
• Portugal: NAPA mit "Deslocado"
• Ukraine: Ziferblat mit "Bird Of Pray"

Nicht gereicht hat es für folgende Acts:

• Slowenien: Klemen mit "How Much Time Do We Have Left"
• Zypern: Theo Evan mit "Shh"
• Kroatien: Marko Bošnjak mit "Poison Cake"
• Aserbaidschan: Mamagama mit "Run With U"
• Belgien: Red Sebastian mit "Strobe Lights"

Céline Dions Nachricht

Was übrigens im ersten Halbfinale beinahe die Show stahl: Eine voraufgezeichnete Videobotschaft von Céline Dion. Bei der Generalprobe zur Show hatte diese im Vorfeld bereits für Verwirrung gesorgt. In der Live-Show am Dienstagabend wurde diese nun tatsächlich ausgestrahlt und befeuert damit die Befürchtung, dass Dion am Samstag nicht vor Ort sein wird. Eine eindeutige Absage blieb aber noch immer aus. Zuvor hatte ESC-Mediensprecher Adrian Erni betont, man sei "weiterhin mit ihr in engem Austausch" (queer.de berichtete).

Das zweite Halbfinale findet am 15. Mai statt und läuft wieder bei One. Dann sind auch Zuschauer*innen aus Deutschland abstimmungsberechtigt. Weitere zwei Tage später steigt dann das Finale, das live im Ersten übertragen wird. (spot/cw)

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