https://queer.de/?5363
- 08. August 2006 1 Min.
Stuttgart (queer.de) - Eine 27-jährige iranische Lesbe aus dem Landkreis Ludwigsburg darf nicht in den Iran abgeschoben werden. Das entschied gestern das Stuttgarter Verwaltungsgericht. Die Richter argumentierten, dass die Iranerin als lesbische Frau in ihrer Heimat sogar noch mehr gefährdet sei als homosexuelle Männer. Sie habe durch eine "lebendige Schilderung ihrer Identität" glaubhaft gemacht, dass sie durch ihre maskuline Erscheinung und ihre Homosexualität unter dem Mullah-Regime Verfolgung bis hin zur Todesstrafe ausgesetzt sei. Die Frau erklärte, sie habe im Iran keinen Tschador getragen und war für einen Mann gehalten worden, wurde allerdings enttarnt. Als sie auf Kaution freigelassen wurde, ist sie im September 2003 nach Deutschland geflohen. Die Behörden lehnten zunächst ihren Asylantrag ab, woraufhin sie klagte. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes ist rechtskräftig. (dk)















Dieser einen Frau hat man den Aufenthalt genehmigt, aber selbigen gleich für Schwule und alle "weiblichen" Frauen ausgeschlossen.
Dieses Urteil ist nur ein Erfolg für diese eine Frau. Es ist eine weitere Ohrfeige für alle Homosexuellen!
Diskirminierung, Verfolgung, Unterdrückung und Ermordung von Homosexuellen wird weiterhin nicht von der deutschen Justiz als Menschenrechtsverletzung betrachtet.
diestandard.at/?url=/?id=2543007
www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/16254253