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  • 22. Mai 2025, 02:46h 1 Min.

Der Vorfall ereignete sich in der Karl-Marx-Straße (Bild: Udo / flickr)

Die Berliner Polizei informierte am Mittwoch über einen neuen Fall von Hass­kriminalität. Im Bezirk Neukölln wurde demnach am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr eine trans Frau von zwei Unbekannten auf dem Gehweg der Karl-Marx-Straße queer­feindlich beleidigt.

Als sich die 26-Jährige der Situation entziehen wollte, drohten ihr die männlichen Täter körperliche Gewalt an. Daraufhin suchte die Frau Zuflucht in einer nahegelegenen Bar. Das Duo versuchte sich ebenfalls Zutritt zu verschaffen, wurde jedoch von Gästen der Bar daran gehindert. Daraufhin entfernten sich die unbekannten Täter.

Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen hat – wie bei vermuteter Hass­kriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. Nähere Angaben zu den Beteiligten wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw)

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