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Neues Album "Freigeistin"
In Beziehungsfragen: Sarah Connor hört schwulen Freunden zu
- 23. Mai 2025, 04:09h 2 Min.

Sarah Connor (Bild: Nina Kuhn)
In Sachen Liebe und Partnerschaft schaut Popsängerin Sarah Connor (44, "Wilde Nächte") gern mal über den Tellerrand hinaus. "Ich finde, dass die queere Szene der hetero-monogamen Welt meilenweit voraus ist, was Gelassenheit und offenes Denken in Beziehungen angeht", sagte Connor der Deutschen Presse-Agentur. "Ich höre meinen schwulen Freunden aufmerksam zu, wenn sie über ihre Vorstellungen von Beziehungen erzählen."
Die Musikerin ist seit 15 Jahren mit ihrem heutigen Manager Florian Fischer (50) zusammen, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Auf ihrem neuen Album "Freigeistin" (Amazon-Affiliate-Link ) stellt Connor Traditionen und lang gelernte Konzepte infrage. In "Schlechte Idee" singt sie etwa über offene Beziehungen und Polyamorie.
"Mein Eindruck ist: Wenn man in eine Ehe eintritt, spricht man sich all diese Dinge ab. Man verspricht sich, dass man sich nie wieder zu jemand anderem hingezogen fühlt. Das ist doch absurd. Wir sind Menschen, wir gehen in Resonanz miteinander", sagte Connor der dpa. Ihr Wunsch sei es, mit ihrem Partner einen Raum zu schaffen, "in dem wir uns beide sicher fühlen und uns wirklich alles sagen können, ohne Angst zu haben, dafür verlassen, verletzt oder abgelehnt zu werden", so die Sängerin weiter. "Für mich ist das das Rezept für eine lange erfüllte Beziehung, naja und guter Sex natürlich!"
Im Gute-Laune-Song "My French Girlfriend" und dem äußerst emotionalen "Die Fremde" deutet Sarah Connor auch Beziehungen zu Frauen an. Doch hier hält sie es, wie so oft: Genau erklären wolle sie ihre Texte nicht. "Ich habe immer schon Songs geschrieben, die auch nicht autobiografisch sind und trotzdem intensiv." (cw/dpa)
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