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  • 24. Mai 2025, 12:12h 1 Min.

Symbolbild (Bild: markusspiske / unsplash)

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag die Wohnungen von vier Personen durchsucht, die vor einem Jahr Teilnehmer*­innen des CSD Leipzig attackiert haben sollen. Darüber informierte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag in einer Pressemitteilung. Gegen die Beschuldigten wird wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körper­ver­letzungen ermittelt. Details zu den Übergriffen wurden nicht mitgeteilt.

Insgesamt gingen die Einsatzkräfte am Donnerstag gegen 29 Leipziger*­innen im Alter von 19 bis 35 Jahren vor. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt und DNA-Tests gemacht. Schwerpunkt der Ermittlungen sind die Ereignisse rund um das Viertelfinale im Sachsenpokal-Viertelfinale im März. In der Nacht vor dem Spiel hatten Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig Anhänger*­innen des BSG Chemie Leipzig brutal angegriffen. Ein 19 Jahre alter Lokfan soll sein Opfer so schwer verletzt haben, dass er wegen des Verdachts des versuchten Totschlags inhaftiert wurde. Die Ermittlungen dauern an.

Beim CSD Leipzig am 17. August 2024 hatten mehrere hundert Neonazis versucht, die queere Demonstration zu stören (queer.de berichtete). Die Polizei erteilte ihnen jedoch einen Aufenthaltsverbot. (cw)

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