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  • 09. August 2006 23 1 Min.

Hamburg (queer.de) - Der Bund der Steuerzahler zweifelt daran, dass es sich beim Hamburger CSD am letzten Wochenende um eine politische Demonstration gehandelt hat. Der Verein, der sich den Kampf gegen die Verschwendung von Steuergeldern auf die Fahnen geschrieben hat, will erreichen, dass die Veranstalter die Kosten für Straßenreinigung und den Polizeieinsatz selbst tragen: "Es reicht nicht, wenn man ein paar Tage Alstervergnügen feiert und am Schluss eine halbe Stunde lang eine politische Kundgebung abhält", so Thomas Kulemann, Vize-Chef des Bundes der Steuerzahler zum "Hamburger Abendblatt". "Der politische Inhalt des CSD hat sich doch kaum jemandem erschlossen." Laut der Stadtreinigung belaufen sich die Kosten der Putzarbeiten am Rande der CSD-Parade auf 20.000 Euro. Hamburg stellte ferner 97 Polizisten bereit, konnte aber deren Kosten noch nicht beziffern. Weil der CSD als politische Demonstration angemeldet ist, übernimmt die Stadt einen Großteil der anfallenden Kosten. (dk)

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-w-

#1 SvenAnonym
  • 09.08.2006, 15:52h
  • Naja, unrecht hat der Mann ja nicht.
    Ich war da und könnte auch nicht sagen, was konkret die politische Aussage genau dieses CSDs war.

    Aber dennoch ist der CSD eine politische Demonstration.
    Schwule, Lesben, Transgender u.a. gehen auf die Straße, um für ihre bzw. gleiche Rechte zu streiten.
    Die politische Botschaft ist also ganz einfach: Öffnung der Ehe, Ende der Verstümmenlung von Zweigeschlechtlichen, Anerkennung des wahren Geschlechts bei Transsexuellen usw.

    Eigentlich Schade, dass der Mann vom Steuerzahlerbund keine Ahnung von der Situation im eigenen Land hat!
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#2 ACopAnonym
  • 09.08.2006, 16:07h
  • tja es weht ein neuer Wind in Hamburg. Dass die CSD-
    Besucher in Hamburg deutlich mehr Geld lassen, als sie
    Kosten verursachen, verschweigt Herr Kulemann.

    Auch das traditionelle Ledertreffen bekommt ihr Fett weg -
    keine "Schwuchtel-Party" mehr auf der Cap Sandiego - am
    besten wäre es doch, wenn wir Schwule unser Geld an der
    Stadtgrenze abgeben würden und dann leise und unauffällig
    wieder die Heimreise antreten..

    oder anders gesagt, wer braucht so Hamburg noch?
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#3 SaschaAnonym
  • 09.08.2006, 17:14h
  • Falls es noch niemand bemerkt hat:

    Die reaktionären Kräfte sind in diesem Lande wieder auf dem Vormarsch.

    Wen wundert es angesichts der politischen Verhältnisse und der geradezu Himmel schreienden Abwesenheit klarer politischer Alternativen???
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