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- 09. August 2006 1 Min.
Hamburg (queer.de) - Der Bund der Steuerzahler zweifelt daran, dass es sich beim Hamburger CSD am letzten Wochenende um eine politische Demonstration gehandelt hat. Der Verein, der sich den Kampf gegen die Verschwendung von Steuergeldern auf die Fahnen geschrieben hat, will erreichen, dass die Veranstalter die Kosten für Straßenreinigung und den Polizeieinsatz selbst tragen: "Es reicht nicht, wenn man ein paar Tage Alstervergnügen feiert und am Schluss eine halbe Stunde lang eine politische Kundgebung abhält", so Thomas Kulemann, Vize-Chef des Bundes der Steuerzahler zum "Hamburger Abendblatt". "Der politische Inhalt des CSD hat sich doch kaum jemandem erschlossen." Laut der Stadtreinigung belaufen sich die Kosten der Putzarbeiten am Rande der CSD-Parade auf 20.000 Euro. Hamburg stellte ferner 97 Polizisten bereit, konnte aber deren Kosten noch nicht beziffern. Weil der CSD als politische Demonstration angemeldet ist, übernimmt die Stadt einen Großteil der anfallenden Kosten. (dk)
Links zum Thema:
» CSD Hamburg
» Bund der Steuerzahler
Mehr zum Thema:
» Vor CSD: Kritik an Hamburger Senat (queer.de vom 4.8.06)















Ich war da und könnte auch nicht sagen, was konkret die politische Aussage genau dieses CSDs war.
Aber dennoch ist der CSD eine politische Demonstration.
Schwule, Lesben, Transgender u.a. gehen auf die Straße, um für ihre bzw. gleiche Rechte zu streiten.
Die politische Botschaft ist also ganz einfach: Öffnung der Ehe, Ende der Verstümmenlung von Zweigeschlechtlichen, Anerkennung des wahren Geschlechts bei Transsexuellen usw.
Eigentlich Schade, dass der Mann vom Steuerzahlerbund keine Ahnung von der Situation im eigenen Land hat!