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  • 27. Mai 2025, 12:55h 2 Min.

Wer hat ein paar Euro übrig für den CSD? (Bild: Instagram / CSD Jena)

Die CSD-Organisator*­innen in der thüringischen Großstadt Jena schlagen Alarm: Für das Event am 21. Juni fehlen demnach rund 9.000 Euro, um das geplante Programm wie vorgesehen umzusetzen. Das CSD-Bündnis ruft daher auf der Crowdfundingseite GoFundMe zu Spenden auf – insbesondere für die Finanzierung der Bühne auf der Rasenmühleninsel.

"Die Bühne ist das Herzstück unseres Festes im Paradiespark", erklärte CSD-Pressesprecherin Theresa Ertel. "Dort treten unter anderem Künstler*­innen aus der Thüringer Drag-Szene und Bands auf – das Showprogramm braucht eine echte Bühne." Ein weiterer Knackpunkt sei, dass die Technikfirma die Bühne erst am Sonntag nach der Veranstaltung abbauen könne – dadurch entstünden zusätzliche Kosten für eine Nachtwache.

Auf der Spendenseite heißt es: "Du fandest die Show im letzten Jahr geil? Du willst wieder mit einem Drink in der Hand feiern, tanzen und staunen? Du willst, dass alles wieder genauso (oder noch besser) wird? Dann unterstütz uns – mit ein paar Euro, einem großen Herz und ganz viel Liebe für die Community."

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Die CSD-Demonstration sowie das Rahmenprogramm konnten im Gegensatz zur Bühne bereits fast vollständig über Fördermittel der lokalen Partnerschaft für Demokratie gedeckt werden. Trotzdem werde die Finanzierung des kompletten Projekts immer herausfordernder: "Wie überall steigen auch bei uns die Kosten von Jahr zu Jahr erheblich. Die Veranstaltungsbranche spricht schon länger darüber, und es betrifft auch uns," so die Sprecherin. "Wenn man bedenkt, dass wir vier Wochen Veranstaltungen sowie eine Demonstration mit anschließendem Rasenfest für mehrere Tausend Personen im Ehrenamt auf die Beine stellen, dann sind unsere Gesamtkosten wirklich nicht sehr hoch." (cw)

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