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  • 11. August 2006 12 2 Min.

Farmington (queer.de) - Die Mutter eines 17-Jährigen, der eine Waffe in seine Schule in Farmington (US-Bundesstaat Missouri) abgefeuert hatte, macht homophobes Mobbing für die Tat ihres Sohnes verantwortlich. Joshua Minks hat am 11. Oktober letzten Jahres die Schrotflinte seines Vaters mitgebracht. Als er sie abfeuern wollte, wurde er allerdings von Lehrern überwältigt - er feuerte nur einen Schuss in die Decke ab. Jetzt erhebt seine Mutter Amanda Minks im Fernsehsender KFVS schwere Vorwürfe gegen die staatliche High School: "Josh wurde jeden Tag als 'Schwuchtel' bezeichnet. Jeden einzelnen Tag!". Der Junge ist 1,95 Meter groß und wiegt 180 Kilo. Nach Angaben des Gerichts ist er autistisch. "Ein Mitschüler kam kurz vor dem Vorfall zu ihm und hat zwei Mal versucht, ihn anzuzünden. Die Schule hat mich nicht einmal darüber informiert", so die Mutter in Tränen. "Ich bin mir sicher, dass Joshua von einem Polizisten erschossen werden wollte. Er selbst hatte nicht den Mut dazu." Nach Angaben der des TV-Senders ist der 17-Jährige nicht schwul, homophobe Beschimpfungen gehörten aber in Schulen zum Alltag. Minks soll nun nach Willen der Staatsanwaltschaft zu 120 Tagen "Schock-Einkerkerung" verurteilt werden, wie Anklägerin Wendy Wexler es formulierte. Danach dürfte er nicht in Häusern wohnen, in denen sich Feuerwaffen befinden. Außerdem kann er kein Schulgelände mehr betreten und müsste sich eine psychiatrischen Behandlung unterziehen. (dk)

#1 hwAnonym
  • 11.08.2006, 12:31h
  • na ja, indianer oder neger quälen geht nicht mehr so richtig, die paar araber im land, geben´s auch nicht her, sollen halt die kleinen schon mal unter sich üben.
    "shock and awe", anzünden, kerker, columbines...wenn sie groß sind dürfen sie dann zur friedensmission
    gegen "islamistische faschisten".
    der presswort-papst gab gestern noch mal die parole aus. das müsste jetzt sitzen.
    schön auch, dass die lieben anderen kleinen jetzt wissen, was man mit mitschülern so alles machen darf.
    es geht nichts über das gelebte beispiel.
    zum thema zivilisten macht sich gerade
    israel weltweit verdient.
    wie kommen schwächere eigentlich immer auf die idee zur waffe greifen zu dürfen,
    wenn sie gequält oder permanent gedemütigt werden ?
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#2 No E-PatentsAnonym
  • 11.08.2006, 15:30h
  • Das dies nicht unbedingt ein US-Amerikanisches Phänomen ist, sollte jedem bekannt sein.

    Wer weiß, vielleicht haben ähnliche Situationen zu den Taten in Bad Reichenhall(1999) oder in Erfurt(2002) geführt. Das mag nach Spekulation klingen, ist es auch, denn die Täter lassen sich nicht mehr befragen, da sie nach ihren Taten Suizid begangen haben.

    Wäre aber eine von vielen Möglichkeiten.

    service.spiegel.de/digas/servlet/dossieransicht/S7007594
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#3 Markus aus Frankfurt/MainAnonym
  • 12.08.2006, 00:08h
  • Die spinnen die USA-s. *kopfschüttel*
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