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Kommentare zu:
Estland: Gay-Pride-Parade attackiert


#19 holga-waldaAnonym
#18 hwAnonym
  • 14.08.2006, 15:41h
  • @ martin

    nö, das weiß ich. ich hab auch einen recht
    genauen überlick über rechte tendenzen und organisationen, auch der länder der kollaboration (ob gewollt, gezwungen oder en passant).
    maßstab meiner denke ist der umgang damit und die beobachtung der "neuen"
    sichten der dinge.
    ich werf nur den opas was vor, denen was vorzuwerfen ist.
    es gibt jede menge deutsche, die keine nazis als vorfahren haben.
    kommunisten, aktive gewerkschafter, mutige sozialdemokraten und tatsächliche christen waren und nie theatralisch mit den fingern gezeigt haben. viele von denen findet man allerdings in millieus, deren kinder als studenten nicht in der lage waren, ihre vorfahren mit der "nazikeule", solange zu ärgern, bis man sie von der demonstrierenden straße weggekauft hat.
    es kann ja sein, dass du solche nicht kennst. ich fang jetzt aber nicht zu grölen an, weil ich von solchen erzogen wurde.
    reiner zufall. der adenauer-knebel in dieser
    republik gegen solche menschen allerdings nicht.
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#17 martinAnonym
  • 14.08.2006, 15:07h
  • @die nazikeule macht hier überhaupt keinen sinn. meinst du, das wäre das einzige land mit kollaborateuren und eigenen ss-leuten? wenn das der maßstab für eine gute eu-mitgliedschaft wäre dann müsste man aber eine menge anderer länder auch rausschmeissen. und ausserdem finde ich solche beschuldigungen von deutscher seite einfach nur unangebracht. du wiftst ihnen vor dass ihre opas mit unseren verbrecher-vorfahren kollaboriert haben. was haben wir dann das recht deswegen auf sie mit fingern zu zeigen? unangebrachte nazivergleiche haben immer den faden beigeschmack der relativierung der tatsächlichen nazitaten.
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#16 hwAnonym
#14 hwAnonym
  • 14.08.2006, 13:32h
  • die nummer vom bedrohten "kleinen gallischen dorf" wird dort so geschoben,
    also jetzt mal weg von der levante zur ostsee:

    Während der deutschen Besatzung von 1941 bis 1944 wurden über 90% der etwa 5.000 Mitglieder zählenden jüdischen Gemeinde in Estland ermordet. Dies geschah unter tätiger Beteiligung zahlreicher "lokaler Helfer".
    Ab dem 22.6.41 waren es die Deutschen, die in Litauen begrüßt und durch eine "Marionettenregierung" in Lettland und Estland später auch durch dort gebildete Waffen-SS-Truppen unterstützt wurden.
    "Unser Kampf war gegen die Sowjets, und nicht für die Nazis," sagte ein estnischer SS-Veteran.
    Die russische Tageszeitung "Nezavisimaja Gazeta" schrieb in diesem Zusammenhang über die "Rehabilitierung des Faschismus im Baltikum".
    in dem Ort Lihula (Estland) eine Statue eines estnischen Soldaten in Nazi-Uniform enthüllt.
    Das Denkmal zu Ehren der estnischen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg für die SS kämpften, trägt die Aufschrift: 'An die Esten, die von 1940 bis 1941 gegen den Bolschewismus gekämpft haben und für die estnische Unabhängigkeit'.

    www.shoa.de/content/view/447/190/
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#13 ÜwchenAnonym
  • 14.08.2006, 10:25h
  • Na also wenn 10-15jahre zu schnell sind dann habt ihr recht, denn dann wird die Türkei zu schnell aufgenommen. Ihr habt scheinbar alle keine Ahnung die Türkei ist das erste Land wo über Menschenrechte überhaupt bei den Verhandlungen geredet wird und das erste und auch das einzige Land wo schon während der verhandlung Sachen verlangt werden die geändert werden sollen die bei Polen etc. immernoch nicht geändert wurden. Vertraut mir wenn in der Türkei zum CSD sowas passieren würde wie in Polen dann würde es in der Weltpresse besonders in der Deutschen Presse bis in die Unendlichkeit breitgetreten werden. Was in Polen passiert wird ja hier beinahe totgeschwiegen. Ihr habt alle nur Angst weil euch von der Bild eingeredet wird ihr müsst Angst haben.
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#12 HampiAnonym
  • 14.08.2006, 00:10h
  • nur ein Beispiel von einem Bekannten,der am Stammtisch gesagt hat "also,einer Lesbe würde ich nie die Hand schütteln,mich graust bei dem Gedanken,wo die Ihre Finger überall hinein gesteckt hat!" Schallendes Gelächter rund herum,und das war nicht in einem EU-Ostland! Selbst wenn auch Heteros heimlich "schmutzige" Sachen machen, sie sind eben in der überwältigenden Mehrheit (etwa 90-95% aller Menschen sind heteros?) und können alleine dadurch bestimmen,wie sie homosexuelle Menschen durch verbale oder körperliche Gewalt einschränken können. Mir scheint,es gibt zwar bei uns sehr viele tolerante Heterosexuelle,aber genau so viele,die nur nach aussen scheinheilig kundtun,sie hätten keine Probleme mit Homosexuellen,aber hinten herum,da wird deren Verlorgenheit sichtbar!
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#11 SAMAnonym
  • 13.08.2006, 19:45h
  • aber üwchen, wichtiger ist es auch als Schwuler Vorurteile zu hegen! Schließlich kommt mit der Türkei eine große Gefahr auf uns zu! Die Propaganda der Rechten und Konservativen wirkt auch bei Schwulen, da unterscheiden die sich so überhaupt nicht vom Rest derr Menschen !
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#10 No E-PatentsAnonym
  • 13.08.2006, 19:19h
  • @Stefan: "......nicht nur in ihren eigenen Staaten ungehindert Menschenrechte missachten können....."

    Ups! Dann sollten wir aber auch die BRD, GB & andere aus der EU werfen, denn, allein die Tatsache, das Deutschland indirekt ein Völkerechtswidrigen Krieg entgegen aller Beteuerungen unterstützt hat und dieses Verhalten auch weiterhin unterstützt ( Bundeswehr im Kongo, Afganistan, BND im Irak), müsste schon reichen an Menschenrechtsverletzungen. Mal abgesehen von den Rüstungsexporten nach Israel und in Dritte-Welt-Staaten....
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#9 No E-PatentsAnonym
  • 13.08.2006, 19:14h
  • Mich würde ja mal interessieren, wie sich die Polizei während und nach diesem Übergriff verhalten hat, da dies nicht aus dem Artikel hervorgeht.

    Haben sie daneben gestanden und nur zu geschaut oder sind sie eingeschritten und haben die TÄTER! festgesetzt??

    @meine Vortexter:

    Falls es euch immernoch nicht aufgefallen ist: Beim Beitritt eben dieser Länder zur EU ging es in aller erster Linie um Wirtschaftliche Interessen, nicht um Menschenrechte etc. Das ist im EU-Beamten-Deutsch nur "Beiwerk".
    Allein die Möglichkeiten, dort Industriell Güter zu fertigen, zu Löhnen die weit unter dem Durchschnitt Westeuropas liegen, war der Grund für den EU-Beitritt ergo der Möglichkeit, das diese Länder so früh ins Boot geholt wurden..
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#8 manni2Anonym
  • 13.08.2006, 16:43h
  • Also alle diese Laender wie.......raus aus der EU
    Wer die Regeln der Demokratie und der EU nicht befolgen kann hat in der EU absolut nichts zu suchen!!!!
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#7 StefanAnonym
  • 13.08.2006, 16:24h
  • @Üwchen:

    Und? Was sagen einzelne Städte über das ganze Land und über Polizei und Justiz?

    Ich habe auch genug schwule türkische Freunde und weiß, dass z.B. auch in Ankara Übergriffe von Polizei, Verwaltung und Justiz auf Schwule öfters stattfinden.

    Ich habe nicht gegen die Aufnahem anderer Länder, wenn sich Dinge ändern, nur muss die Reihenfolge stimmen - erst müssen die Bedingungen erfüllt sein und dann kann die Aufnahem erfolgen.

    Wahrscheinlich läuft es aber bei der Türkei wie bei Polen & Co: es wird zu schnell aufgenommen und dann gibt es keinen Grund mehr für das Land Dinge zu verbessern.

    Amnesty International ist gegen eine EU-Aufnahme der Türkei. (Meine türkischen schwulen Freunde hier in Deutschland übrigens auch.) Das sollte den blauäugigen Weltverbesserern eigentlich zu denken geben!...
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#6 ÜwchenAnonym
  • 13.08.2006, 15:26h
  • Mein Freund in der Türkei fand in Istanbul ein CSD statt und auch in der Hauptstadt Ankara und da ist gar nix passiert. Also bitte erst informieren dann gegen andere Länder wettern.
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#5 StefanAnonym
  • 13.08.2006, 14:45h
  • Und die EU sieht wieder mal zu....

    Wenn man tatenlos zusieht, wie die Politik in diesen Ländern gegen Schwule wettert und ihnen Grundrechte nicht zugesteht, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Pöbel sich dann berechtigt fühlt, Hass und Gewalt zu verbreiten.

    Das haben wir gerne: zuerst gegen jede Warnung Polen und und die baltischen Staaten in die EU aufnehmen, weil man blauäugig meint, wenn sie erst aufgenommen sind, würden sie sich automatisch ändern und wenn man dann kein Druckmittel mehr in der Hand hat steht man da und schaut zu.

    Und mit der Türkei soll der gleiche Fehler wieder gemacht werden. Nur dass dann die Homohasser nicht nur in ihren eigenen Staaten ungehindert Menschenrechte missachten können, sondern auch auf EU-Ebene stark genug sind um EU-weit viel verhindern zu können und sogar Dinge rückgängig zu machen.

    Die EU hat nichts mehr mit Menschenrechten zu tun, da geht es nur noch um Geld, Macht und Wirtschaft...
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#4 RalfAnonym
  • 13.08.2006, 11:25h
  • Ohne irgendetwas relativieren und ohne meinen Vorpostern widersprechen zu wollen - aber in Deutschland kommt so was auch vor. Es ist nur vier Jahre her, dass wenige Meter neben mir beim CSD in Saarbrücken ein Molotow-Cocktail unter einen am Zug teilnehmenden Wagen geworfen wurde.
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#3 PierreAnonym
  • 13.08.2006, 10:31h
  • Wieder mal ein Fall für die EU in Brüssel. Die muss konsequent durchgreifen. Hier stellt sich ja wieder einmal heraus, dass dieses Land -genau so wenig wie Polen-
    reif war für den EU-Beitritt. Alles ist mit heißer Nadel gestrickt worden und nun haben wir den Mist.
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#2 Diz!Anonym
  • 13.08.2006, 08:33h
  • So ist es.
    UNd sie sehen ja, dass sie damit gut durchkommen oder die Prides erst gar nicht mehr veranstaltet werden dürfen wegen "sicherheitsmängeln" oder weil sich die örtliche Poilzei nicht im Stande sieht, die Demonstranten zu schützen.
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#1 PeterAnonym
  • 13.08.2006, 07:16h
  • Naja, nachdem sie gesehen haben wie es in Polen, Ukraine und Russland abgeht, wollen die estnischen Rechtsradikalen natürlich nicht nachstehen was Homophobie angeht....und die Polizei ist natürlich ähnlich konsequent wie in den anderen Ostblock-Staaten.
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