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  • 14. August 2006 30 1 Min.

München (queer.de) - Beim Münchener CSD hat die Polizei am Samstag den Veranstaltern verboten, eine Figur des Papstes sowie einige kirchenkritische Plakate auf einem Wagen mitzuführen. Die Behörden ermitteln nun wegen Beleidigung eines ausländischen Staatsoberhauptes und Beschimpfung der Kirche. Benedikt XVI wurde "mit regenbogenfarbener Haarpracht" dargestellt und habe Kondome an den Fingern getragen, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten waren eingeschritten, nachdem ein Passant sich beschwert hatte, dass die Darstellung den Papst "in unmöglicher Weise verhöhnt". Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), der auch Schirmherr des CSD ist, forderte Schwule und Lesben zu Toleranz gegenüber der Kirche auf und bat darum, nicht in "alte Klischees" zu verfallen: "Tolerieren Sie die Auffassungen auch auf moralischem Gebiet, so wie Sie es von der Mehrheitsgesellschaft einfordern", so Ude. Die Parade, an der nach Polizeiangaben rund 5.000 Aktivisten vor 20.000 Zuschauern teilnahmen, stand unter dem Motto "Wir sind füreinander da". (dk)

-w-

#1 PascalAnonym
  • 14.08.2006, 15:47h
  • Sicherlich gibt es irgendeine Möglichkeit, dieses 'ausländische Staatsoberhaupt' wegen Volksverhetzung, Anstiftung zur Diskriminierung und Völkermord vor einem irdischen Gericht zu bringen.

    Als Schwuler Mitbürger fühle ich mich durch die Äusserungen vom Papst, zuletzt am Wochende im Fernsehinterview, in unmöglicher Weise verhöhnt!!!

    Grüße,
    Pascal
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#2 FloAnonym
  • 14.08.2006, 15:56h
  • Die katholische Kirche und der Papst dürfen also immer wieder gegen Schwule wettern und sie herabstufen, aber man darf nicht satirisch darafu eingehen?

    Wollen die Konservativen jetzt auch noch die Redefreiheit abschaffen?
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#3 AngieAnonym
  • 14.08.2006, 16:39h
  • Als lesbische Frau verhöhnt uns die Kirche
    in doppelter Hinsicht – im Namen des
    Christentums?!
    Traurig, wenn wir uns als Lesben und
    Schwule in Bayern nun nicht mal auf
    unserer Parade satirisch mit den
    Diskriminierungen der kath. Kirche gegen
    uns beschäftigen dürfen.
    Freie Meinungsäußerung in unserer
    Demokratie – wo bist Du?
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