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  • 24. Juni 2025, 17:21h 1 Min.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch (Bild: Jason Mitchell)

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch kritisiert, dass die queere Gruppe der Bundestagsverwaltung am diesjährigen Berliner Christopher Street Day nicht teilnehmen darf. "Ich halte das für keine gute Idee", sagte Miersch vor der Sitzung seiner Fraktion im Bundestag. Das habe er auch in einem persönlichen Gespräch mit Bundestags­präsidentin Julia Klöckner (CDU) zum Ausdruck gebracht.

Anders als in den vergangenen Jahren wird das queere Regenbogennetzwerk der Bundestagsverwaltung in diesem Jahr nicht bei der CSD-Parade in Berlin vertreten sein. Die Verwaltungsspitze hatte der Gruppe eine Teilnahme untersagt. Begründet wurde dies insbesondere mit der gebotenen Neutralitätspflicht (queer.de berichtete).

"Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es wichtig ist, gerade in diesen Zeiten auch Flagge zu zeigen, im wahrsten Sinne des Wortes", sagte Miersch. "Wir sehen, dass an vielen Stellen die CSDs augenblicklich unter Schutzmaßnahmen stattfinden müssen", so der queere Politiker. Vergangene Woche hatten sich bereits sechs SPD-Abgeordnete in einem Brief an Klöckner und den Direktor beim Deutschen Bundestag gewandt und die Absage ein falsches und fatales Signal genannt (queer.de berichtete). (cw/dpa)

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