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- 29. Juni 2025, 03:41h 1 Min.

"Stop Orban"-Sticker beim Budapest Pride (Bild: IMAGO / MAXPPP)
Nach der großen Beteiligung an der Pride-Demonstration in Budapest trotz eines polizeilichen Verbots hat die ungarische Regierung von einer Kundgebung "auf Brüssels Befehl" gesprochen. "Mit der Pride hat die Opposition gegen Gesetze aufgewiegelt, die ihr nicht gefallen, Ungarns Souveränität verhöhnt und – mit ausländischer Unterstützung – versucht, uns die woke Kultur aufzuzwingen", erklärte Regierungssprecher Zoltan Kovacs am Samstag mit Blick auf die EU.
An der Parade in der ungarischen Hauptstadt für die Rechte von queeren Menschen hatte am Samstag nach Angaben der Veranstalter*innen eine Rekordzahl von bis zu 200.000 Menschen teilgenommen (queer.de berichtete). Auch Dutzende Mitglieder des EU-Parlaments reisten an, um ihre Solidarität zu zeigen. Während des Umzugs wurden außer Regenbogenfahnen vielfach auch EU-Flaggen geschwenkt.
Angesichts der restriktiven Politik im EU-Land Ungarn gegenüber queeren Menschen hatte die Pride-Parade in diesem Jahr eine besondere politische Bedeutung. Die Regierung des rechtsnationalen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban schränkt seit Jahren die Rechte von LGBTI ein. (cw/AFP)
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