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- 17. August 2006 2 Min.
Der Muskelmann mit dem hautengen Fummel landet im Kino. Brandon Routh als der neue alte Held und Kevin Spacey als Schurke sehen sexy aus.
Von Carsten Weidemann
Superman stammt von einem Planeten, den es schon lange nicht mehr gibt – er ist bei Adoptiveltern auf der Kent-Farm in Kansas aufgewachsen. Der junge Kal-El erhält den Namen Clark Kent, und obwohl er unter Menschen lebt, ist er keiner von ihnen: Er hat die Fähigkeit, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen, von denen Menschen nur träumen können. Doch um unter ihnen nicht aufzufallen, muss er ein Doppelleben führen: Vom sanftmütigen und unauffälligen Clark Kent verwandelt er sich nur dann in den "Mann aus Stahl", wenn ihn ein Hilferuf aus der Welt erreicht. Inzwischen sind allerdings schon fünf lange Jahre vergangen, seit Superman spurlos verschwunden ist – alle Katastrophen musste die Welt ohne seine Hilfe bewältigen.
In seiner Abwesenheit ist die Kriminalitätsrate in Metropolis und anderswo angestiegen – und zwar auch ohne die Zerstörungswut eines Lex Luthor, der gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich vornimmt, Supermans Überlegenheit für seine eigenen finsteren Zwecke zu nutzen. Lois Lane, Starreporterin des Daily Planet, ist Supermans große Liebe. Doch nachdem Superman ohne ein Wort verschwunden ist, hat sie ein neues Leben begonnen. Ihr Artikel "Warum die Welt auch ohne Superman auskommt" brachte ihr sogar den Pulitzer-Preis ein. Heute hat Lois ganz andere Dinge im Kopf: Sie ist mit dem Neffen des Chefredakteurs verlobt und kümmert sich um ihren kleinen Sohn.
Lange Zeit hat Superman seine Bestimmung im Universum gesucht – jetzt kehrt er auf die Kent-Farm zurück, denn hier lebt die einzige Familie, die er als seine eigene kennt. Sein Schicksal ist mit Metropolis verbunden, und es reicht nur ein Blick in Lois’ Augen aus, um zu erkennen, dass dieser Ort mit seinen unvollkommenen, aber letztlich doch aufrichtigen Menschen, seine wahre Heimat ist. Und weil Lex seinen Plan schon Stunden nach Supermans Rückkehr umsetzt, braucht die Welt ihren Retter dringender denn je.
Warner Bros. Pictures präsentiert "Superman Returns" als mitreißendes neues Kapitel in der Saga eines der beliebtesten Superhelden der Welt. Regie führt Bryan Singer ("X-Men 2", "Die üblichen Verdächtigen"). Das außergewöhnliche Konzept präsentiert innovative visuelle Effekte in einer zutiefst menschlichen Geschichte: Supermans unerfüllbare Liebe, seine Suche nach einem Platz im Leben entfaltet sich vor dem gigantischen Panorama des modernen Metropolis.
18.08.2006
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Folge 67: Krüppel Keile! – Die Jungs kommen zu den Pfadfindern, eer Gruppenmeister ist der schwule Big Gay Al, als die Väter das hören, sorgen sie für dessen Entlassung.
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In seiner Welt, in unserer Welt, ist Inferno. rund um die Uhr. Superman ist die ewige Geschichte vom biblischen Kampf zwischen Gut und Böse. "Die augenfälligste Parallele zwischen religiösen Themen und einem Science-Fiction-Film wie 'Superman Returns' liegt in der Figur des Superman selbst", sagt die Autorin Elisabeth Bronfen. "Das heißt, ganz eindeutig spielt Regisseur Bryan Singer hier mit der Idee des Christus, die ja auf eine ganz bestimmte Weise eine Nachtgestalt ist: Er ist nachts geboren. Er stirbt nachts. Er steht nachts auf. Das heißt, er kommt nur aus der Nacht. Oder anders gesagt: Er bringt in die Nacht Licht."
www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/kuz_titel
.html
Erlöser in der Popkultur
Elisabeth Bronfen, Autorin
Superman ist der Erlöser in der Popkultur. Der Film ist aber keine humorbefreite Katechismusstunde - was laut Elisabeth Bronfen am Regisseur Bryan Singer liegt: "Es ist wichtig, festzuhalten, dass Singer selbst keiner fundamentalistischen Religionsbeschreibung von Welt aufsitzt, sondern eigentlich ein Ethnologe der zeitgenössischen Welt ist".