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- 18. August 2006 1 Min.
Los Angeles (queer.de) - In den Vereinigten Staaten berichten die Medien aufgeregt, dass Justin Timberlake den Sänger Taylor Hicks als schwul bezeichnet hat. Hicks ist Gewinner der diesjährigen Ausgabe von "American Idol", der US-Version von "Deutschland sucht den Superstar". Das Management des ehemaligen 'N-Sync-Stars schränkte allerdings gleich ein, Timberlakes Ausführungen würden "völlig aus dem Zusammenhang gerissen". Tatsächlich sagte der 25-Jährige dem Magazin "Fashion Rocks": "Auf ihm lastet ein ungeheurer Druck: Wenn er irgendwelche Geheimnisse hat, also - Gott behüte - schwul ist, dann werden all diese Leute in Mississippi, die für ihn gestimmt haben, sagen: 'Oh mein Gott, ich hab für eine Schwuchtel gestimmt'. Es ist einfach zu viel Druck", so Timberlake. Er bescheinigte dem 29-jährigen Hicks zudem, "keinen Ton auch nur annähernd zu treffen". Zu "American Idol" habe Timberlake ohnehin ein zwiespältiges Verhältnis: "Eigentlich verachte ich die Show, aber dennoch bin ich sehr fasziniert von ihr", meint der Ex-Boyband-Sänger. (dk)
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Sind denn sogar junge Amerikaner aus dem Showbusiness fundamentalistisch und sehen in Homosexualität Gotteslästerung?