https://queer.de/?5438
- 21. August 2006 2 Min.
Er will Schwule und Soldaten von der Kriegszeit ablenken: Porno-Hengst Michael Lucas reist für eine Sex-Show nach Israel.
Von Carsten Weidemann
Porno-Superstar Michael Lucas (34) will laut "pinknews.co.uk" israelische Schwule und Armeeangehörige mit einer Sex-Show unterhalten. Er wolle in Kriegszeiten für Abwechslung sorgen und gleichzeitig auf die Lage der Homosexuellen aufmerksam machen. "Die Menschen müssen alle Gesichter des Krieges sehen. Ich möchte der Öffentlichkeit das schwule Israel zeigen", erklärte der Porno-Darsteller, -Regisseur und Firmenboss im Weblog auf seiner Webseite. "Ich will die Realität der Menschen aufzeigen, die ebenfalls vom Hass der Hisbollah betroffen sind. Das sind in Israel auch die Homosexuellen." Er sei sehr stolz darauf seine eigentliche Heimat verlassen zu können, um vor Israelis in Zeiten des Krieges auftreten zu können. Schließlich sei Israel aufgrund seiner religiösen Zugehörigkeit auch eine Art Heimat für ihn. Lucas ist Jude. Natürlich wolle er die Zeit in der Region auch dazu nutzen, einen neuen Hardcore-Streifen für seine Firma Lucas Entertainment abzudrehen. Sein Trip solle Ende des Monats starten.
Sein Wunsch vor israelischen Soldaten aufzutreten, wurde allerdings von offiziellen Stellen abgelehnt. "In dem Tel Aviver Nachtclub, in dem meine Performance stattfindet, wird es jedoch freien Eintritt für alle israelischen Soldaten geben", ergänzte Lucas in seinem Blog. Offen sei dagegen noch, wer als Partner während der Sex-Show auf der Bühne zu sehen sein wird. Lucas Entertainment hat derzeit zahlreiche hochkarätige Pornodarsteller unter Vertrag, darunter Spencer Quest, Wilfried Knight und Bruce Beckham. Bis vor wenigen Wochen zählte auch noch der mit 27 Zentimetern bestückte und auch als "Superschwanz" bekannte Top-Darsteller Chad Hunt zum Haus. Lucas ist gebürtiger Russe und bereits seit 1998 mit seiner Firma im Geschäft präsent. Zu seinen Filmen zählen unter anderem die mittlerweile fünfteilige Casting-Reihe "Auditions" sowie "Lost" (2004), "Dangerous Liasions" (2005) und "Barcelona Nights" (2006).
Links zum Thema:
» Lucas Entertainment
Mehr zum Thema:
» Mehr Artikel/News über Michael Lucas















Gehts noch peinlicher? Leute mit Fremdschämfähigkeit bekommen hier Magenkrämpfe.