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Mecklenburg-Vorpommern
Queere Gedenkveranstaltung in Rostock gestört
- 19. Juli 2025, 07:03h 1 Min.
In Rostock wurde am Freitag eine Veranstaltung zum Gedenken an die queeren Opfer des Naziregimes gestört. An der Versammlung im Rahmen des CSD, die um 15 Uhr am Mahnmal im Rostocker Rosengarten stattfand, nahmen nach Angaben der Polizei zehn Personen teil. Zwei alkoholisierte Personen nahmen dies zum Anlass, die Veranstaltung durch Zwischenrufe zu stören.
"Es fielen Bemerkungen, welche bedrohenden und beleidigenden Charakter hatten", heißt es im Polizeibericht vom Freitagabend. Einsatzkräfte stellten die Personalien der beiden Tatverdächtigen (62 Jahre, männlich und 34 Jahre, weiblich) fest und erteilten beiden einen Platzverweis. Es wurde Strafanzeige wegen Bedrohung und Beleidigung gegen die bereits polizeibekannten Störenden erstattet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zum diesjährigen Christopher Street Day in Rostock werden am Samstag tausende Menschen erwartet. Start ist um 11.30 Uhr auf dem Neuen Markt in der Innenstadt. Dort wollen auch Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke) und Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) sprechen. Die Veranstalter*innen meldeten 5.000 Teilnehmer*innen an. (cw/dpa)














