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  • 19. Juli 2025, 16:04h 2 Min.

In Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg kam es am frühen Samstagmorgen zu einer queer­feindlichen Straftat im Zusammenhang mit einer Bar. Laut Polizeibericht bemerkte eine Funkwagenbesatzung gegen 4 Uhr in der Eberswalder Straße zwei Personen, die auf einem E-Scooter in dieselbe Richtung fuhren und eine Regenbogen­fahne bei sich trugen, die offenbar zu der in der Nähe befindlichen Bar gehörte.

Die Polizist*­innen überprüften die beiden im Alter von 18 und 17 Jahren, wobei der 18-Jährige das Fahrzeug führte und der 17-Jährige die Fahne in der Hand hielt. Die beiden Einsatzkräfte nahmen Kontakt zum Betreiber der Bar auf und stellten dabei fest, dass die Tatverdächtigen die Fahne dort entwendet hatten. Beide Tatverdächtige, die sich als Touristen in Berlin aufhalten, wurden nach Feststellung ihrer Personalien entlassen. Nähere Angaben zu den Personen wurden im Polizeibericht nicht gemacht. Die weiteren Ermittlungen hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Erst Ende Juni war die queere "Tipsy Bear Bar" in Prenzlauer Berg angegriffen wurden. Eine Gruppe mit Baseballschläger warf eine Regenbogen­flagge der Bar in den Müll, der Besitzer wurde homophob beleidigt (queer.de berichtete).

Immer wieder gibt es aus der Hauptstadt Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Berlin haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (mize/pm)

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