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New York (queer.de) - Nach einer Studie der Homo-Gruppe Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (GLAAD) sind nur 1,3 Prozent der Charaktere in fiktionalen Serien der größten US-Sender im kommenden TV-Jahr schwul oder lesbisch. GLAAD untersuchte dazu das Hauptabendprogramm der sechs frei empfangbaren nationalen Kanäle ABC, CBS, NBC, Fox, CW und MyNetwork TV. In der Primetime strahlen die Kanäle hauptsächlich Fernsehserien aus. In 95 angekündigten Formaten gibt es demnach 679 reguläre Rollen - aber lediglich neun von ihnen sind schwul oder lesbisch. Schwule Hauptdarsteller gibt es nur in der neuen CBS-Sitcom "The Class" und der CW-Mysterieserie "Hidden Palms". Allerdings könne die eine oder andere Person in einer neuen Serie noch ihr Coming-out haben. So wurde die Homosexualität von Andrew Van De Kamp (Shawn Pyfrom) in der ABC-Hitserie "Desperate Housewives" erst Mitte der ersten Staffel enthüllt. "Im letzten Jahr hatten wir mit Hits wie 'Brokeback Mountain' eine eine große Sichtbarkeit im Kino erreicht", erklärt GLAAD-Chef Neil Giuliano. "Die großen Networks repräsentieren diese Vielfalt allerdings nicht." Dafür ist das Kabelfernsehen vielfältiger: Selbst nach dem Ende von "Queer as Folk" tummeln sich hier 25 regelmäßige Homo-Charaktere in internationalen Erfolgsserien wie "Drawn Together", (Comedy Central, in Deutschland MTV), "Nip/Tuck" (FX, Pro Sieben), oder "The L Word" (Showtime, Pro Sieben). Zudem gibt es mit "here" und "Logo" zwei Fernsehsender, die sich mit Filmen sowie Unterhaltungs- und Nachrichtensendungen ganz auf die schwul-lesbische Zielgruppe konzentrieren. (dk)

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Queere TV-Tipps
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#1 OlafAnonym
  • 22.08.2006, 13:45h
  • Im Vergleich zum deutschen Fernsehen sind die Amis doch geradezu vorbildlich! Hier gibt es nicht mal mehr Claus Vincon... :-(
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#2 seb1983
  • 22.08.2006, 15:22h
  • Zum Glück wurden nicht noch mehr Nachkommastellen angegeben.... eine mal wieder bewegende Statistik.

    Meine Empfehlung an alle schwulen Fundis:
    Deutsches TV einfach boykottieren bis sich bei "Unter Uns" mindestens die Hälfte outet um ein pluralistisch demokratisches buntes Bild von Köln zu zeigen und sich die Hauptdarstellerin bei "Verliebt in Berlin" als transsexuell outet...
    Zusätzlich nicht nur eine Quote für deutsche Musik im Radio sondern auch für Schule im TV!
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#3 FloAnonym
  • 22.08.2006, 15:40h
  • Das ist etwas, was ich seit langem fordere:

    neben rein schwulen Filmen und Serien, wo es speziell darum geht, müssen auch in anderen Serien Schwule und Lesben selbstverständlich werden. Nur so kann man jenseits von rein schwulen Themen auch andere Zielgruppen erreichen und ihnen zeigen, wie normal die ganze Sache doch eigentlich ist!

    So ähnlich wie bei "Die Hochezeit meines besten Freundes", wo Rupert Everett den schwulen besten Freund von Julia Roberts spielt, seine Homosexualität aber nie eigentliches Thema ist.

    Sowas brauchen wir noch viel mehr....
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