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  • 24. August 2006 7 1 Min.

Moskau (queer.de) - Vier Schwule wurden in ihrem eigenen Haus von Unbekannten mit Messern angegriffen und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf einen Polizeisprecher gestern meldete, war eine Gruppe junger Leute in eine Wohnung in der Nowokuzminskaja-Straße im Süden der russischen Hauptstadt eingebrochen. Die Gegend gilt dem Bericht zufolge als Homo-Viertel. "Vier Männer wurden mit Stichwunden ins Krankenhaus eingeliefert", so der Sprecher. "Einer von ihnen liegt im Koma, bei einem anderen ist die Situation nach wie vor kritisch." Die Polizei sucht derzeit nach den Tätern. In Moskau hat es die Homo-Community gegenwärtig schwer: Erst am Dienstag hat ein Gericht das von der Stadtverwaltung ausgesprochene CSD-Verbot in Moskau bestätigt (queer.de berichtete). (dk)

#1 MaxAnonym
  • 24.08.2006, 15:22h
  • Es gibt keine Homo-Viertel in Russland und sogar in Moscow.
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#2 hwAnonym
  • 24.08.2006, 15:45h
  • das wird in einem land in dem reiche immer reicher und arme immer ärmer werden auch so weitergehen.

    das geht einher mit rassismus, antisemitismus, alkoholismus und
    schwulenfeindlichkeit.
    nazis und dumpfbacken,
    die aus durchsichtigen gründen das
    label "hammer und sichel" nutzen
    sind verantwortlich für 18 tote und 129 übergriffe aus rassistischen motiven in diesem Jahr.
    die russische armee, die mit „Swesda“ einen eigenen dernsehsender hat (bzw. er gehört dem verteidigungsministerium), schürt nationalismus und damit indirekt abgrenzungstendenzen, die letztendlich stets in aggression münden, gegenüber allem „Fremden“. die modernisierungsverlierer in rußland - rentner, schlecht ausgebildete und damit schlecht bezahlte menschen, das heer der arbeitslosen, allein erziehende mütter und deren kinder (jede zweite hhe endet durch alkoholismus und gewalt in scheidung) - sind wohl das große Reservoir, aus dem sich der Rassismus speist.
    nach dem attentat in einer moskauer synagoge, als ein junger mann mit "Heil Hitler"-rufen wahllos auf die gottesdienstbesucher einstach, setzte die staatsduma endlich das thema rassismus und fremdenfeindlichkeit auf die tagesordnung.
    erstmals stellt sich nun auch die russische politik offiziell gegen ein oftmals verharmlostes und äußerst beängstigendes phänomen.
    das kann nicht reichen.
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#3 andyAnonym