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- 24. August 2006 1 Min.
Moskau (queer.de) - Vier Schwule wurden in ihrem eigenen Haus von Unbekannten mit Messern angegriffen und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf einen Polizeisprecher gestern meldete, war eine Gruppe junger Leute in eine Wohnung in der Nowokuzminskaja-Straße im Süden der russischen Hauptstadt eingebrochen. Die Gegend gilt dem Bericht zufolge als Homo-Viertel. "Vier Männer wurden mit Stichwunden ins Krankenhaus eingeliefert", so der Sprecher. "Einer von ihnen liegt im Koma, bei einem anderen ist die Situation nach wie vor kritisch." Die Polizei sucht derzeit nach den Tätern. In Moskau hat es die Homo-Community gegenwärtig schwer: Erst am Dienstag hat ein Gericht das von der Stadtverwaltung ausgesprochene CSD-Verbot in Moskau bestätigt (queer.de berichtete). (dk)














