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  • 24. August 2006 8 2 Min.

Wo sind die Stofftiere der Kindheit gelandet? Im Keller? Oder liegen sie noch immer im Bett? Der "Butthole-Bär" macht auch erwachsenen Kindern Spaß.

Von Christian Scheuß

Irgendwelche Stofftiere haben wir alle einmal gehabt. Mitunter war das ein ganzer Zoo, der sich da im Kinderzimmer aufgetürmt hat. Esel, Bären, Schafe, Tiger, Delfine und auch die diversen Comicwesen standen zum Kuscheln zur Verfügung. Irgendwann emanzipieren sich die einen von flauschigen Freunden. Sie landen in Umzugskartons im Keller oder werden an andere Kinder verschenkt. Die anderen behalten ihren Draht zur Jugend, und lassen das ein oder andere Tier noch bei sich mit im Bett schlafen.

Der Butthole-Bär spricht das Kind im Manne an, vor allem im schwulen Manne. Denn dieser Bär hat eine kleine Besonderheit, die ihn von den üblichen Stofftieren unterscheidet. Er besitzt ein Loch im Hintern. Und wenn man ganz unartig einen Finger in den Hintern des Bären steckt, bekommt man eine entsprechende Reaktion. Der Bär furzt ganz fürchterlich, beschwert sich über das aufdringliche Eindringen, oder er freut sich über die anale Manipulation. Über 50 verschiedene Sounds und Antworten sind auf einem kleinen Sprachausgabechip gespeichert, der mit ein paar Batterien gespeist wird.

Den Bär sollte man keinesfalls Kindern zum Geschenk machen, außer man will dessen Eltern künftig als Feinde haben. Für alle Fans obszöner Überraschungen in flauschig niedlicher Verpackung dagegen ist der Popoloch-Bär bestens geeignet.

24.08.2006

-w-

#1 ErklärbärAnonym
  • 24.08.2006, 16:49h
  • Wie lustig! Körperfunktionen! Selten so gelacht!

    -es war ja unausweichlich. Genauso unausweichlich, wie der Ansturm auf dieses Ding von postpubertierenden Hetentwens, die sich absolut sicher sind, dass so ein Analsimulator doch DAS ideale Geschenk für Onkel Schwuppis Ehegatten ist, weil der hat's ja so mit dem Schließmuskel. Und dann wird die elektronisierte Monströsität auf der Geburtstagsparty rumgereicht und verstaubt dann in der Ecke, bis die Batterie endlich ausläuft und die Plüschinnereien zerfrisst.

    Danke, Stefan Raabs Klospruchhumor; Danke, Deutschlands Knopfanknopfauswitzischkeit zu Karneval und WM; Danke Bildungsmisere und gescheiterte Aufklärung und Ichbinüber30-Sprüche-T-Shirt-Industrie. Endlich darf ich mich wieder in den betroffenen Empörungsreigen der Abendlandsuntergänger reihen.

    ...wieviel kostet das Ding denn eigentlich? Und isses auch leicht wieder zu reinigen?
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#2 LandbärAnonym
  • 25.08.2006, 07:24h
  • Hmmm.....wer hat da wohl das größere Loch:

    Der Bär im Hintern oder der Designer von dem Ding im Kopf?!
    Aber wir haben auch das Tamagotchi ohne bleibende psychische Schäden überstanden, also verkraften wir auch den Bären!
    ....

    Hoffentlich!!
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#3 MarkusHH
  • 25.08.2006, 11:36hHamburg
  • Oh my God, was für ein Schrott!!! Das kann wirklich nur als Scherzartikel von Heten für Heten gedacht sein. Oder für den Junggesellen, der am Abend vor der Trauung besoffen über den Kiez zieht und diesen Bären (womöglich noch mit einem Dildo im Kunstloch) mit sich herum schleppen muss.

    Peiiiiiinlich!
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