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  • 4. August 2025, 13:58h 2 Min.

Die ersten Ampelpärchen gab es in Wien (Bild: Manfred Werner – Tsui / wikipedia)

Die Bremer Grünen haben eine Unterschriften-Kampagne für 26 Fußgängerampeln mit queeren Motiven im Stadtgebiet gestartet. Ziel sei, dass noch in diesem Jahr die ersten Ampeln mit gleich­geschlechtlichen Paaren installiert werden, teilte der Landesverband mit.

Die Zahl 26 beziehe sich auf die im Jahr 2024 registrierten queer­feindlichen Straftaten im Land Bremen. "Wir sagen: Das darf nicht Alltag werden. Nicht in Bremen. Nicht irgendwo!", so die Grünen auf Facebook. "Deshalb fordern wir: Für jede dieser Straftaten soll Bremen eine Ampel queer umbauen. Ein Zeichen des Gedenkens. Ein Zeichen der Solidarität. Ein klares 'Ihr seid Teil von Bremen!' für alle queeren Menschen in dieser Städte."

?26 queere Ampeln für Bremen! Für jede queer-feindliche Straftat eine. ?2024 wurden im Bundesland Bremen mindestens 26...

Posted by Grüne Bremen on Monday, August 4, 2025
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"Wer Gleichberechtigung ernst nimmt, muss dafür eintreten, dass queere Menschen sichtbar, sicher und selbstbestimmt leben können", sagte Parteichefin Josephine Assmus. Die Unterschriften werden vor allem auf dem Bremer Christopher Street Day (CSD) am 23. August gesammelt. Die Liste soll anschließend der Bürgerschaftsfraktion der Grünen übergeben werden.

Ampelpärchen werden immer populärer

In anderen Kommunen gehören gleichgeschlechtliche Ampelmotive schon länger zum Stadtbild. Zuletzt wurde sie etwa in Mainz und Hildesheim installiert.

Die Initiative ging von der österreichischen Hauptstadt Wien aus, die im Vorfeld des Eurovision Song Contest 2015 die ersten derartigen Lichtzeichenanlagen installiert hatte (queer.de berichtete). Das führte zu weltweiter Berichterstattung, was Wien dazu brachte, die eigentlich zeitlich begrenzte Aktion fortzusetzen. In Folge galt die Aktion für viele weitere Städte auch als vergleichsweise günstige Werbemaßnahme, um Schlagzeilen zu generieren und queere Tourist*innen anzuziehen. Die Idee wurde seitdem von mehreren Städten in Deutschland, Europa und sogar in Australien übernommen. (dpa/cw)

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