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- 29. Januar 2004 1 Min.
Rom Der Vatikan hat die Preisstrategie der Pharmaindustrie bei Aidsmedikamenten als "Völkermord" bezeichnet. Die Firmen weigerten sich, ihre Aidsmedikamente für Patienten in Afrika erschwinglich zu machen, zugleich hätten sie aber im Jahr 2002 nach eigenen Angaben einen Gewinn von 517 Milliarden Dollar (rund 410 Milliarden Euro) eingenommen, sagte der Jesuiten-Pater Angelo D'Agostino, der am Donnerstag im Auftrag von Papst Johannes Paul II. die Messe las. Den Unternehmen mangele es an "sozialem Gewissen", sagte D'Angelo. Der Vatikan steht zugleich selbst in der Kritik, an der Ausbreitung von Aids beteiligt zu sein, da er die Anwendung von Kondomen strikt ablehnt. (pm/nb)










