Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?5463
  • 25. August 2006 4 1 Min.

Katmandu (queer.de) - Die schwul-lesbische Organisation Blue Diamond Society kämpft in Nepal darum, dass Homo- und Transsexuelle in der neuen Verfassung geschützt werden sollen. Regierung und maoistische Rebellen verhandeln derzeit darüber, den ein Jahrzehnt andauernden Bürgerkrieg in dem 28 Millionen Einwohner zählenden asiatischen Land zu beenden. Homosexualität ist derzeit illegal in Nepal und wird mit Gefängnis bestraft. Dazu gibt es Berichte, dass sowohl König Gyanendras Truppen als auch die kommunistischen Aufständischen Schwule, Lesben und Transsexuelle regelmäßig vergewaltigt hätten. Die Blue Diamond Society verlangt nun, dass in der Verfassung ein "fundamentales Recht auf gleichen Lohn, unabhängig vom Geschlecht" installiert werden soll. Außerdem müsste die Homo-Ehe legalisiert werden und Transsexuelle als Frauen anerkannt werden. Weder die Rebellen noch die Regierung haben bislang Kontakt mit der Homo-Gruppe aufgenommen. Im April hatte sich die Blue Diamond Society noch den Demonstranten angeschlossen, die gegen die absolute Monarchie des Königs auf die Straße gegangen sind (queer.de berichtete). (dk)

24.08.10 | Reise - Fernziele
Nepal feierte erste CSD-Parade
28.07.10 | Szene - International
Erste CSD-Parade in Nepal angekündigt
22.01.10 | Reise - Fernziele
Nepal will das Homo-Paradies werden
-w-

#1 DanielAnonym
  • 25.08.2006, 17:13h
  • "Und Transsexuelle müssten als Frauen anerkannt werden....."

    Von Frau zu Mann sollte nicht als Mann anerkannt werden?
  • Direktlink »
#2 RabaukeAnonym
  • 25.08.2006, 17:23h
  • Als Nepalfan war ich natürlich auch schon dort. Man muss die Sache echt mit Vorsicht betrachten. Während zum einen die Bevölkerung nur 3 Schuljahre die Bank drückt, ist die Allgemeinbildung in großen Teilen der Nepali´s sehr klein oder gar nicht vorhanden. Homosexualität ist hier nicht eine generelle Tolleranz und Akzeptanzfrage. Das Hauptaugenmerk liegt
    eher in der Aufklärung. In Kathmandu gibt es faktisch keine Anlaufstellen für Homo oder gar Transexuelle. In den Gebirgsregionen sind die Menschen teilweise so verarmt, das bei dem Versuch, zu erklären, was Homosexualität ist, keine
    Reaktion, welche auf das verstehen oder ablehnen hindeuten könnte, zu erkennen ist. Schreibt dem Deutschen Bootschafter in Kathmandu. Wenn wir Alle mit machen und somit die Rechte für die Menschen dort, soldarisch einfordern, dann muss dort gehandelt werden.

    Gruß Euer Rabauke
  • Direktlink »
#3 JanAnonym
  • 25.08.2006, 19:54h
  • Bist du öfters in nepalesischen
    Bergregionen und versuchst
    Eingeborenen zu erklären, was
    Homosexualität ist?
  • Direktlink »