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- 25. August 2006 1 Min.
Katmandu (queer.de) - Die schwul-lesbische Organisation Blue Diamond Society kämpft in Nepal darum, dass Homo- und Transsexuelle in der neuen Verfassung geschützt werden sollen. Regierung und maoistische Rebellen verhandeln derzeit darüber, den ein Jahrzehnt andauernden Bürgerkrieg in dem 28 Millionen Einwohner zählenden asiatischen Land zu beenden. Homosexualität ist derzeit illegal in Nepal und wird mit Gefängnis bestraft. Dazu gibt es Berichte, dass sowohl König Gyanendras Truppen als auch die kommunistischen Aufständischen Schwule, Lesben und Transsexuelle regelmäßig vergewaltigt hätten. Die Blue Diamond Society verlangt nun, dass in der Verfassung ein "fundamentales Recht auf gleichen Lohn, unabhängig vom Geschlecht" installiert werden soll. Außerdem müsste die Homo-Ehe legalisiert werden und Transsexuelle als Frauen anerkannt werden. Weder die Rebellen noch die Regierung haben bislang Kontakt mit der Homo-Gruppe aufgenommen. Im April hatte sich die Blue Diamond Society noch den Demonstranten angeschlossen, die gegen die absolute Monarchie des Königs auf die Straße gegangen sind (queer.de berichtete). (dk)
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