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Reneé Rapp
Laut, stolz, verletzlich und queer
Am vergangenen Freitag ist das zweite Album "Bite Me" der lesbischen Musikerin und Schauspielerin Reneé Rapp erschienen.

Reneé Rapp ist offen queer und hat sich in kurzer Zeit zu einer der wichtigsten neuen Stimmen in Pop und Entertainment entwickelt (Bild: Universal Music)
- 10. August 2025, 08:55h 2 Min.
Die von Kritikern gefeierte Singer-Songwriterin und Schauspielerin Reneé Rapp hat mit "Leave Me Alone" den Startschuss für ihre neue musikalische Ära gegeben. Am vergangenen Freitag ist ihr zweites Album "Bite Me" erschienen. Ende Juni war mit "Mad" ein weiterer Song veröffentlicht worden, der bereits im Vorfeld für Aufmerksamkeit sorgte.
Bereits Anfang Juni hatte Rapp ihre Fans auf das neue Projekt eingestimmt. Über die eigens eingerichtete Website bite.me forderte sie ihre Community auf, "hundert NDAs zu unterschreiben" – ein spielerischer Teaser, der zu einer Welle von Spekulationen führte. Kurz darauf kursierten im Netz unzählige Hinweise auf "Bite Me": von einem "Bite Me"-Lippentattoo der Künstlerin bis zu Social-Media-Posts prominenter Unterstützer*innen wie Paris Hilton, Charlize Theron, Monica Lewinsky und Gabby Windey.
Die Stärke zu finden, unverstellt zu sein

"Bite Me" ist als CD, LP und digital erschienen
"Leave Me Alone" und die "Bite Me"-Ära standen für radikale Selbstakzeptanz – eine Botschaft, die in queeren Communities tief resonierte. Rapp sprach offen davon, jede Facette der eigenen Persönlichkeit anzunehmen – ob chaotisch oder selbstbewusst – und darin die Stärke zu finden, unverstellt zu sein.
"Bite Me" war Rapps erste Veröffentlichung seit 2023, als sie gemeinsam mit Megan Thee Stallion den Song "Not My Fault" für den Soundtrack der queeren Kultkomödie "Mean Girls" aufgenommen hatte, in der Rapp erneut als Regina George zu sehen war. Der Track brachte ihr den bislang erfolgreichsten Streaming-Starttag auf Spotify und einen gefeierten Auftritt bei "Saturday Night Live" ein.
Mit ihrem Debütalbum "Snow Angel" hatte Rapp 2023 nicht nur neue Chartrekorde für weibliche Debütkünstlerinnen in den USA aufgestellt – sie bot auch queeren Fans einen Soundtrack für verletzliche, empowernde und ungeschönte Momente. Die anschließende "Snow Hard Feelings Tour" war restlos ausverkauft und zeigte, wie stark ihre Verbindung zu ihrer Community war.
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Reneé Rapp ist offen queer und hat sich in kurzer Zeit zu einer der wichtigsten neuen Stimmen in Pop und Entertainment entwickelt. Ihren Durchbruch hatte sie als Regina George im Broadway-Musical "Mean Girls" gefeiert. 2022 veröffentlichte sie ihre Debüt-EP "Everything to Everyone" mit den Songs "Too Well" und "In The Kitchen", bevor 2023 "Snow Angel" folgte. Inzwischen verzeichnet sie über 1,4 Milliarden Streams, stand auf den Bühnen von Coachella, Lollapalooza und Governors Ball und wurde für zwei MTV VMA Awards nominiert.
Mit "Bite Me" schlug Rapp ein neues Kapitel auf – laut, stolz, verletzlich und queer. (dd/pm)
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