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Die Hauptstadtpolizei ermittelt nach einem queer­feindlichen Zwischenfall (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Die Hauptstadtpolizei hat einen offensichtlich queer­feindlich motivierten Übergriff im Ortsteil Schöneberg gemeldet: Demnach gab eine 47 Jahre alte queere Person an, gegen 21:20 Uhr in der Dominicusstraße von zwei Männern auf ihre sexuelle bzw. geschlechtliche Identität angesprochen worden zu sein. Als die Person geantwortet habe, trans­geschlechtlich zu sein, sollen die beiden ihr ins Gesicht gespuckt haben und sich anschließend mit einem E-Scooter entfernt haben.

Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Dies ist in Fällen von queer­feindlicher Hass­kriminalität üblich.

Die Berliner Regierung will gegen steigende Queer­feindlichkeit vorgehen: Erst am Freitag stellte der Runde Tisch "Schutz vor queer­feindlicher Hass­kriminalität" seine Empfehlungen vor (queer.de berichtete). So solle im öffentlichen Nahverkehr mehr Polizei und Sicherheitspersonal eingesetzt werden, dass Schulungen im Umgang mit Queer­feindlichkeit durchlaufen hat. 

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Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)

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