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  • 18. August 2025, 14:23h 1 Min.

Die Polizei ermittelt nach dem offenbar homophob motivierten Angriff auf einen Fußgänger (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am Sonntagabend hat ein 29-Jähriger im Berliner Ortsteil Friedrichshain einen anderen Mann offenbar aus Homo­sexuellen-Hass attackiert und verletzt. Wie die Polizei mitteilte, soll der mutmaßliche Täter nach bisherigen Erkenntnissen und Zeugenaussagen auf der Mühlenstraße gegen 20 Uhr auf einen 35-jährigen Mann getroffen sein, der zusammen mit seinem 41-jährigen Partner als Fußgänger unterwegs war. Der Tatverdächtige soll dem 35-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben.

Infolge des Angriffes erlitt das Opfer eine Verletzung im Mundraum und verlor zwei Schneidezähne. Der 29-jährige Tatverdächtige zog sich bei der Tat eine Verletzung an der rechten Hand zu. Alarmierte Rettungskräfte brachten die beiden Männer zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Der Tatverdächtige wurde nach Feststellung seiner Identität dort entlassen. Weitere Angaben zur Identität des Verdächtigen machte die Polizei – wie in Erstmeldungen üblich – nicht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)

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