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Kinostart

Rebel Wilson als knallharte CIA-Agentin

In "Bride Hard" übernimmt Rebel Wilson die Rolle der CIA-Agentin Sam, die statt Terrorzellen diesmal das Minenfeld emotionaler Verpflichtungen entschärfen muss.


Rebel Wilson in "Bride Hard" (Bild: Constantin Film)
  • 21. August 2025, 10:12h 2 Min.

Wenn sich Hochzeiten in Schlachtfelder verwandeln und die beste Freundin plötzlich zur letzten Hoffnung einer Geiselgruppe wird, ist klar: Hier geht es nicht um eine gewöhnliche Romcom. "Bride Hard" setzt auf ein explosives Genre-Mashup aus Action und Komödie – mit einer queeren Note zwischen den Zeilen und einer Hauptfigur, die mehr mitbringt als nur Schlagfertigkeit.

Hochzeitsmassaker der etwas anderen Art


"Bride Hard" startet am 28. August 2025 bundesweit in den Kinos

Rebel Wilson, längst etabliert als queere Ikone der Comedy-Welt, übernimmt die Rolle der CIA-Agentin Sam, die statt Terrorzellen diesmal das Minenfeld emotionaler Verpflichtungen entschärfen muss – und das im pastellfarbenen Hochzeitssetting. Die goldene Regel "Berufliches und Privates nie vermischen"? Für Sam ein Mantra – bis sie zur Trauzeugin ihrer ehemals besten Freundin Betsy (Anna Camp) wird.

Was als persönliche Herausforderung beginnt, eskaliert in ein Hochzeitsmassaker der etwas anderen Art. Mit Brautjungfern, die Sam eher als Bedrohung denn als Freundin wahrnehmen, und einer Hochzeitsgesellschaft, die von bewaffneten Söldnern überfallen wird, mutiert die Zeremonie zum Kampf ums Überleben – und zur Bühne für eine Frau, die zwischen Selbstbehauptung, Loyalität und schwarzem Humor balanciert.

Inszeniert von Simon West ("Con Air", "The Expendables 2") und geschrieben von Shaina Steinberg ("Chase"), gelingt "Bride Hard" ein eigenwilliger Spagat zwischen überdrehtem Actionkino und satirischem Kommentar auf Rollenbilder. Neben Wilson und Camp versammelt sich ein Cast, der durchaus queer-lesbare Dynamiken mitbringt: Anna Chlumsky ("Inventing Anna"), Da'Vine Joy Randolph ("The Holdovers"), Gigi Zumbado ("The Rookie"), Stephen Dorff ("True Detective") und Justin Hartley ("Bad Moms") stehen für ein Ensemble, das bewusst aus der klassischen Heldenformel ausbricht.

"Bride Hard" liefert keine subtile queere Story – aber das queere Publikum wird zwischen den Zeilen mehr als genug Stoff finden: Eine weibliche Actionheldin, die auf verletzliche Weise überfordert ist, toxische Brautjungfern als Antagonistinnen und ein Hochzeitschaos, das patriarchale Vorstellungen von Ordnung, Liebe und Kontrolle genüsslich auseinanderreißt. Kinostart ist der 28. August 2025. (dd/pm)

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