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- 29. August 2006 1 Min.
Moskau (queer.de) - Pop-Ikone Madonna steht neuer Ärger ins Haus: Der geplante erste Auftritt der Sängerin in Russland wurde von der Moskauer Stadtverwaltung vereitelt. Madonna sollte vor der spektakulären Kulisse der Staatlichen Universität auftreten. Gegen das Hochhaus der Universität als Kulisse liefen die Polizei und der Inlandgeheimdienst FSB allerdings Sturm. Das Gelände sei zu klein und zu unübersichtlich für die erwarteten 100.000 Zuschauer. Dabei hatte die "Hung-Up"-Sängerin noch Größeres vor: Madonna wollte nach russischen Presseberichten gerne auf dem Roten Platz in Moskau spielen, was ihr jedoch ebenfalls verwehrt wurde. Stattdessen soll sie nun am 11. September im Olympiastadion im Sportpark Luschniki singen. "Dort kann die Sicherheit der Zuschauer garantiert werden", sagte die Vize-Bürgermeisterin Ljudmila Schwezowa gestern. Die Polizei beharrt stattdessen auf dem Flugfeld Tuschino am Stadtrand, während die die russische Kirche ihre Gläubigen zu einem Boykott der Show aufruft. In Deutschland und den USA hatte es ähnliche Aufrufe gegeben. Grund dafür ist unter anderem eine umstrittene Kreuzigungsszene. (cw)
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