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Selbstbestimmungsgesetz
Dobrindt will SBGG vor Missbrauch schützen
- 24. August 2025, 11:46h 1 Min.

Bundesinnenminister Alexander Dobridt (Bild: Deutscher Bundestag / Thomas Trutschel / photothek)
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat eine Reform des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) angekündigt. Anlass ist der Fall von Neonazi Sven alias Marla-Svenja Liebich.
"Das ist ein Beispiel für den sehr simplen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes", sagte der CSU-Politiker dem Magazin "stern". Genau davor sei immer gewarnt worden. Deshalb müsse das Gesetz angepasst werden: "Es braucht jetzt eine Debatte darüber, wie wieder klare Regeln gegen den Missbrauch des Geschlechterwechsels verankert werden können", so Dobrindt.
Niemand könne wollen, dass solche Beispiele Schule machen, sagte der Innenminister: "Die Justiz, die Öffentlichkeit und die Politik werden hier zum Narren gehalten, weil das Selbstbestimmungsgesetz die Möglichkeit dazu bietet."
Zuvor hatte bereits Bundesfamilienministerin Karin Prien über "Schwächen" des Selbstbestimmungsgesetzes gesprochen, die Missbrauch begünstigen (queer.de berichtete). Gleichzeitig sei niedrigschwellige geschlechtliche Selbstbestimmung wichtig, betonte die CDU-Politikerin in der "Bild"-Zeitung. Ihr Haus hat die Federführung bei dem Gesetz, das Bundesinnenministerium besitzt Mitspracherecht. (cw)













