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Neue "South Park"-Folge

Donald Trump schwängert Satan

Die "South Mark"-Macher provozieren das Weiße Haus weiter: In der neuesten Folge wird enthüllt, dass der Fürst der Finsternis ein Kind vom US-Präsidenten erwartet.


Fox News freut sich in "South Park" auf das präsidiale "Arsch-Baby" (Bild: Comedy Central)
  • 4. September 2025, 11:52h 3 Min.

Die 27. Staffel der Animationsserie "South Park" widmet sich ganz dem US-Präsidenten Donald Trump: In der am Mittwochabend in den USA ausgestrahlten vierten Folge erfahren nun alle, dass Trump nicht nur Sex mit Satan hat, sondern den Teufel auch noch geschwängert hat.

In der Episode wird gezeigt, wie der Trump-treue Sender Fox News Channel darüber spekuliert, ob Satan und der Präsident Sex haben. Schließlich reise er etwa zu einer Konferenz nicht mit seiner Frau Melania, sondern mit seinen roten "Kumpel".


(Bild: Comedy Central)

Nach einer Reihe von Dementis gibt der sichtlich depressive Teufel schließlich in Anwesenheit von Jesus Christus zu: "Ja, wir sind zusammen. Wir sind seit Monaten zusammen. Und ich will ihn verlassen. Aber das geht nicht. Weil … ich schwanger bin." Jesus persönlich zieht den Schwangerschaftstest aus einer kleinen Kiste – und dieser ist positiv. "Jetzt wisst ihr es: Ich bin gezwungen, mehrere Jahre hier zu bleiben", so Satan weiter. Damit wird schon angedeutet, dass die Geschichte um die Liebe zwischen dem Präsidenten und dem Teufel uns noch länger beschäftigen wird.

Auch Labubus sind ein Thema

In einem zweiten Handlungsstrang wird noch erzählt, wie eine Labubu-Welle South Park überrollt. Labubus sind kleine Plüschfiguren mit einem schelmischen Grinsen, spitzen Ohren und neun scharfen Zähnen aus China, die gerade zum Trend des Jahres werden. So haben sich (im echten Leben) bereits Stars wie Rihanna, Lizzo oder Dua Lipa als Labubu-Fans geoutet. Auch in dieser "South Park"-Storyline gibt es einen Seitenhieb auf Trump, denn die Figur Butters muss wegen der amerikanischen Strafzölle Wucherpreise für Labubus bezahlen.

/ SouthPark
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Donald Trump war während seiner ersten Präsidentschaft nie persönlich in "South Park" aufgetaucht – vielmehr wurde in den letzten Jahren der schwule Lehrer Mr. Garrison als eine Art Ersatz-Trump gezeigt, der in Washington für Chaos sorgt. Die "South Park"-Macher Trey Parker und Matt Stone erklärten die Abwesenheit damit, dass sie nicht mehr gewusst hätten, was sie noch über Trump sagen könnten. Sie hätten sich ausgebrannt gefühlt und Abstand gesucht. Mit seinem zweiten Wahlsieg haben sie jedoch offensichtlich ihre Meinung geändert.

Schwuler Satan gehört zu Standardrepertoire von "South Park"

Satan gehört zu den Standardfiguren in "South Park" – erstmals aufgetaucht ist 1998 in der ersten Staffel (Folge: "Damien"). Im Spielfilm "South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten" (1999) wurde er er als schwuler Liebhaber des damaligen irakischen Diktators Saddam Hussein dargestellt. Trump ist nach Hussein erst der zweite prominente Lover des Fürsten der Finsternis. Beide Male ist Satan Teil einer toxischen Beziehung, in der sein Partner durch Mobbing, Einschüchterung und Manipulation die Kontrolle übernimmt.

Das Weiße Haus hatte auf die Ausstrahlung der ersten Folge mit Trump gewohnt dünnhäutig reagiert (queer.de berichtete). "Die Sendung ist seit 20 Jahren nicht mehr relevant und überlebt nur mit einfallslosen Ideen in einem verzweifelten Versuch, Aufmerksamkeit zu erhaschen", erklärte damals Trump-Sprecherin Taylor Rogers. "Präsident Trump hat in sechs Monaten mehr geliefert als alle Präsidenten in der Geschichte unseres Landes. Keine viertklassige Sendung kann die Erfolgsserie von Präsident Trump beenden." Auch bei Folge zwei und drei war Trump eine zentrale Figur, die meist unvorteilhaft dargestellt wurde.

"South Park" wird in Deutschland im Streamingportal Paramount+ gezeigt. Die neuste Folge erscheint dort voraussichtlich nächste Woche. (dk)

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