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Landeskulturminister Timon Gremmels setzte sich für den Preis ein (Bild: photothek.net / wikipedia)

Der Hessischer Film- und Kinopreis würdigt in diesem Jahr erstmals queere Sichtbarkeit: Wie das hessische Kulturministerium mitteilte, werde bei der Preisverleihung am 17. Oktober der erste "QMS RESPECT Award" von der Queer Media Society (QMS) vergeben. Der nichtdotierte Preis sei auf Vorschlag des offen schwulen Landeskulturministers Timon Gremmels (SPD) ins Leben gerufen worden.

"Der 'QMS Respect Award' wird künftig jährlich im Rahmen des Hessischen Film- und Kinopreises an eine Person oder Personengruppe aus der Filmbranche verliehen, die sich in besonderer Weise für queere Sichtbarkeit eingesetzt hat", erklärte QMS-Initiator Kai S. Pieck. "Mit diesem Preis möchten wir ihr den Respekt zollen, den sie durch ihr Wirken unserer Community entgegengebracht hat. Denn Respekt entsteht – im Gegensatz zu Toleranz und Akzeptanz – auf Augenhöhe und nicht aus einer privilegierten Position heraus." Pieck zeigte sich glücklich darüber, dass Minister Gremmels die Initiative für den Preis ergriffen habe. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Rückschritte im Bereich sozialer Gerechtigkeit sei "Solidarität ein starkes Signal".

Der Hessische Film- und Kinopreis wird jedes Jahr in der Alten Oper in Frankfurt am Main verliehen. (cw)

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