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  • 30. Januar 2004, noch kein Kommentar

London Die britische Organisation CAFOD hat in einer Konferenz unmenschliche Arbeitsbedingungen bei der Hardware-Herstellung in Ländern wie China und Mexiko angeprangert, besonders durch große US-Firmen wie Dell, Hewlett-Packard und IBM. Die Catholic Agency for Overseas Development mit Sitz in London legt in ihrem Bericht dar, dass vor allem junge Frauen zwischen 18 und 25 Jahren gnadenlos ausgebeutet werden und unter Arbeitsbedingungen leiden, die in Industrieländern undenkbar wären. Job-Bewerber, bei denen die Vorgesetzten Homosexualität zu entdecken glauben, würden beispielsweise bei IBM nicht eingestellt, so eine entsprechende Liste der Firma. Auch mehr als zwei Tätöwierungen, Ohrringe, lange Haare, eine aktive Parteimitgliedschaft, ein Rechtsanwalt in der Verwandtschaft oder vorhergehende Tätigkeit für eine Gewerkschaft oder einen Rechtsanwalt seien als Punkte auf der Liste vermerkt. Produktionsfehler würden mit Lohnabzug oder öffentlichen Demütigungen bestraft. (pm)