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  • 15. September 2025, 06:51h 1 Min.

Ulf Fink im Jahr 1988

Der ehemalige CDU-Politiker Ulf Fink ist am Freitag nach längerer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben. Das teilte die Brandenburger CDU unter Berufung auf Finks Familie am Sonntag mit.

Der gebürtige Freiberger war zwischen 1981 und 1989 unter den Regierenden Bürgermeistern Richard von Weizsäcker und Eberhard Diepgen Gesundheitssenator in Berlin. Besondere Bekanntheit erlangte Fink für seine sehr fortschrittliche Aids-Politik, die er gegen Widerstände aus der eigenen Partei verfolgte. So war er etwa ein wichtiger Befürworter der staatlichen Förderung des schwulen Switchboards Mann-O-Meter.

Nach der Wende ging Fink in die Brandenburgische Landespolitik und war von 1991 bis 1993 dort CDU-Landesvorsitzender. 1994 zog er über die Landesliste Brandenburg in den Bundestag ein, wo er bis 2002 saß.

"Mit Ulf Fink verliert Berlin – und mit ihm ganz Deutschland – einen der profiliertesten Sozial- und Gesundheitspolitiker seiner Zeit", erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) in einer Stellungnahme. "Für Ulf Fink stand der Mensch stets im Zentrum seines politischen Handelns. Offen und zugewandt nahm er sich auch der damals neuen Krankheit Aids an – was zu jener Zeit alles andere als selbstverständlich war." (cw)

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