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- 01. September 2006 1 Min.
Glasgow (queer.de) - Neun Feuerwehrmänner aus dem schottischen Glasgow sind dafür bestraft worden, dass sie während des CSDs keine Flyer mit Sicherheitshinweisen verteilen wollten. Sie hatten argumentiert, aus "moralischen Gründen" könnten sie nicht an der Aktion beim "Pride Scotia" teilnehmen und missachteten damit die direkte Anordnung ihres Vorgesetzten (queer.de berichtete). Nach internen Ermittlungen müssen die Neun jetzt an einem "Diversity Training" teilnehmen und haben dazu eine Abmahnung erhalten. Einer der Feuerwehrmänner wurde zudem degradiert, wodurch sich sein Gehalt nach Angaben der "Press Association" um umgerechnet 7.500 Euro pro Jahr verringert. In einer Pressemitteilung der Feuerwache heißt es, die Männer hätten eingesehen, dass sie sich nicht aussuchen könnten, wem sie Sicherheitshinweise anbieten und wem nicht.
Katholische Kirche kritisiert Bestrafung
Der römisch-katholische Glasgower Erzbischof Mario Conti hat "mit Entsetzen" die Entscheidung der Feuerwache zur Kenntnis genommen "Sie mussten diese Flyer in Uniform aushändigen und sich damit Sticheleien und Witzen aussetzen", so Conti in einer Erklärung. "In manchen Fällen sind religiöse Gefühle sogar auf übelste Art verletzt worden, als auf der Veranstaltung Leute als Priester oder Nonnen verkleidet die Kirche lächerlich gemacht haben." Dem "Gewissen" zu folgen wiegen schwerer als "Befehle zu befolgen", argumentiert der Erzbischof. (dk)













Ist klar, dass die das Mittelalter zurückwollen, wo die Kirche regierte, aber das lassen wir nicht zu!